Mannhausen (aro) l Tennis vom Feinsten gab es in Manhausen zu sehen. Das Netz war straff gespannt - dazu wehte ein Hauch Wimbledon, das alles in familiärer Atmosphäre und mit einer beeindruckenden Nähe zum Geschehen direkt am Spielfeld. Das ist das Erfolgskonzept von Berthold Meinickes Tennisturnier "Bertis Open". Meinicke hatte wieder seine Sportfreunde von der Sportgemeinschaft Velsdorf-Mannhausen zum traditionellen Turnier eingeladen.

Entstanden ist die Idee 1995. "Damals hatten Steffi Graf und Boris Becker in Wimbledon gewonnen. Alle waren begeistert und fuhren zum Tennisspielen. Ich dachte mir, da muss ich doch was machen", er- innerte sich der Gastgeber an die Anfänge. Inzwischen gehört das Turnier zu den alljährlichen Höhepunkten.

"Einige kleine Löcher auf dem Rasen ließen den Ball manchmal unberechenbar werden, so dass die Spiele von so manchem Lacher, aber auch einigen lustigen Flüchen begleitet waren", schilderte Manfred Bäthge vom Vorstand der SG.

Weitere Freunde und einige Ehefrauen hatten sich im Laufe der Zeit eingefunden. Kaffee und Kuchen wurden kredenzt. Der Gastgeber lockte mit heißen Würstchen. Auch die Siegerehrung nahm der Herr des Platzes wieder selbst vor. Gewonnen hatte das Team Thomas Fischer und René Knopp, deren Namenszug nun auch auf dem Sockel des Wanderpokals eingraviert wird.

Pünktlich zum WM-Fußballspiel wurde die Grillkohle zu Glühen gebracht. "Es gab leckere Steaks und Würstchen zu mehreren selbst gemachten Salaten", schwärmte Bäthge.

Bei guter Stimmung wurde das Spiel verfolgt. Es gab so manche Fachsimpelei zum Verlauf des WM-Turniers.

"Der Pokal wurde noch einmal besonders genutzt, denn die Unkostenbeiträge wurden darin gesammelt. Der Gastgeber übergab eine Summe von über 100 Euro an den Vereinsvorsitzenden Siegfried Dörheit für die Arbeit der Jugend- abteilung", sagte Bäthge und bedankte sich im Namen aller Teilnehmer der Veranstaltung beim Sportfreund Meinicke.

Schon jetzt freuen sich die Freizeitsportler auf die Neu- auflage der Bertis-Open im Jahr 2015.