So ein tolles Dorffest hat es in Eschenrode schon lange nicht mehr gegeben. Klein und Groß, Jung und Alt waren auf den Beinen, um am ersten Sommerfest des Heimat- und Feuerwehrvereins teilzunehmen.

Eschenrode l Das erste Sommerfest des Heimat-und Feuerwehrvereins Eschenrode wurde ein ausgelassenes Fest für Jung und Alt. Viel Mühe hatten sich die Vereinsmitglieder und Helfer bei der Vorbereitung gegeben, jede Menge Aktions- und Betätigungsmöglichkeiten aufgebaut und Preise für die Spiele gesammelt.

Schon am Nachmittag konnte Vereinsvorsitzender Herbert Scheibe zahlreiche Einwohner und Gäste während einer kurzen Rede begrüßen. Er wünschte allen einen schönen und erlebnisreichen Tag.

Ortsbürgermeister Jürgen Böttcher betonte, dass er sich für seine Einwohner so ein Fest genau in diesem Rahmen vorgestellt hätte. "So etwas können wir als Gemeinde nicht leisten", sagte der Ortschef. Deshalb sei es gut, dass Eschenrode so einen aktiven Verein gründen konnte.

Der Jagdverband Eschenrode, vertreten durch Otto Silberborth, schloss sich diesen Worten an und übergab dem Vereinsvorsitzenden unter dem Beifall des Publikums eine finanzielle Zuwendung für das Fest.

Üppig mit selbstgebackenem Kuchen hatten die Frauen des Dorfes das Buffet gestaltet, das nach der Eröffnung freigegeben wurde. "Wir können den Frauen gar nicht genug danken, die uns so ,geschmackvoll` unterstützt haben", freute sich Herbert Scheibe über die Resonanz auf seinen Aufruf zum Kuchenbacken.

Die zahlreichen Kinder hatten großen Spaß bei Spielen wie Bogenschießen, Sackhüpfen, Nageln, Torwandschießen, Büchsenwerfen, Eierlaufen. Fleißig heimsten sie viele schöne Preise ein, die Herbert Scheibe von überall organisiert hatte. Kein Kind musste mit leeren Händen nach Hause gehen. Natürlich war die Hüpfburg der Renner unter den Kleinsten, die bis zum Dunkelwerden genutzt wurde, obwohl sie nach einem plötzlichen Regenschauer erst wieder trocknen musste beziehungsweise trocken gewischt wurde.

Einen weiteren Höhepunkt bescherte ein Hödinger den Jüngsten. Wolfgang Preckel hatte sich freiwillig angeboten, mit seinen beiden Ponys Kutschfahrten für Kinder durch das Dorf zu veranstalten. Erst als seine Tiere müde geworden waren, trat er den Heimweg an.

Nach anfänglichem Zögern hatten die Erwachsenen ihren Spaß an den Spielen entdeckt. Sie ließen erst den Kindern den Vortritt, wurden dann aber selbst aktiv. Mit großem Ehrgeiz wurde auf die Torwand geschossen oder mit dem Lasergewehr der Beste ermittelt.

Das Baumstammnageln stellte eine echte Herausforderung dar. Es gab für die Mutigen besonders große Nägel. Dabei wurde verbissen darum gekämpft, diese komplett einzuschlagen. Selbst die Frauen waren hier überaus erfolgreich.

Auch für die Erwachsenen gab es zahlreiche tolle Preise, um die es sich zu kämpfen lohnte. Zwei kurze, aber recht ergiebige Regenschauer hatten dem Fest nur kleine Unterbrechungen im Außenbereich gebracht. Kurzerhand wurden die Schauer im aufgebauten Festzelt abgewartet.

Der Abend wurde bereichert durch gute Unterhaltungsmusik für alle Altersgruppen und mit tollen Mixgetränken. Das Grillteam gab sein Bestes, das wurde mit sehr gutem Umsatz belohnt. "Für das großartige Gelingen unseres Sommerfestes möchten wir uns bei allen Helfern und den Weferlinger Unternehmern und Geschäften für die zahlreichen Zuwendungen und Präsente bedanken", so Herbert Scheibe.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Otto Matthies, die es mit der für den Verein kostenlosen Bereitstellung der Stromversorgung möglich gemacht hat, auf dem alten Eschenröder Sportplatz das Fest durchzuführen zu können.