Haldensleben l Für 57 junge Frauen und Männer, die in den vergangenen Jahren die Haldensleber Karl-Liebknecht-Schule besucht haben, hat die Schulzeit nun endgültig ein Ende. Im Rahmen einer großen Abschlussfeier erhielten sie nun ihre Zeugnisse. "Das Besondere an diesem Jahrgang ist, dass kein einziger ohne Abschluss die Schule verlassen wird", freute sich die Schulleiterin Monika Gajda. Zwei der Absolventen hätten sogar den hervorragenden Notendurchschnitt von 1,1 auf ihren Zeugnissen stehen.

Bevor in der Aula der Schule das bunte Programm über die Bühne ging, starteten die Absolventen eine Aktion, die künftig zur Tradition werden soll: Vertreter aus jeder Klasse pflanzten auf dem Schulhof hinter der Mensa gemeinsam ein kleines Bäumchen. So bleibt von den Schülern etwas zurück, auch, wenn sie der Schule den Rücken zukehren. "Wir wollen das künftig mit allen Abschlussjahrgängen so machen", verrät Monika Gajda. In diesem Jahr setzten die Schüler ein kleines Apfelbäumchen in die Erde. Die Idee dazu kam der Schulleiterin, weil zur Einweihung des neuen Schulgebäudes im vergangenen Jahr ehemalige Schüler zwei Bäume für den Schulhof gespendet hatten.

Passend zum Abschied von der Schule startete das Kulturprogramm - gespickt mit Musik und Rezitationen - mit dem Weltmeister-Song: "Ein Hoch auf das, was vor uns liegt. Dass es das Beste für uns gibt. Ein Hoch auf das, was uns vereint. Auf diese Zeit."

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