Hödingen l Auch wenn die Arbeiten an der Hödinger Kirche bereits vorangeschritten sind, gibt es noch viel zu tun. Unter dem Dach ist schon alles neu. Die durch Wetter, Zeit und Holzwürmer arg lädierten Dachbalken wurden erneuert, sagt Michael Jarek vom Kirchenförderverein, und das Dach sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann. Auch die Treppe lässt sich sehr gut besteigen.

Trotzdem die Arbeiten bereits laufen, wird fleißig weiter gesammelt, um neben den zahlreichen Arbeitsstunden, die von den Hödingern geleistet werden, auch die finanziellen Eigenmittel aufzubessern.

"Was die Hödinger hier schon alles selbst gemacht und geleistet haben, ist alle Anerkennung wert", sagt Pfarrerin Esther Spenn. Wo immer sie beispielsweise bei den Schachtarbeiten helfen konnten, waren sie zur Stelle, haben so bestimmt schon Leistungen erbracht, die an die 50000 Euro heranreichen.

Comedian Harmonists zu Gast in Hödingen


Jüngst hatten die Hödinger das Dresdner Männerquartett mit Franz Spenn zu Gast, die auf dem Kirchengelände im Stil der "Comedian Harmonists" für musikalische Unterhaltung sorgten. Franz Spenn hat in Dresden sein Studium zum Kirchenmusiker B abgeschlossen und möchte nun noch das A anhängen. Die Freude an der Musik hat er den Hödingern schon früh bewiesen, denn als einer der jüngsten Chorleiter überhaupt hat er mit gerade mal 17 Jahren den Hödinger Männerchor geleitet und dafür gesorgt, dass er weiter existieren konnte.

Das haben ihm die Hödinger bis heute nicht vergessen, sind voll des Lobes über ihren jungen Dirigenten.

Voll des Lobes waren auch die Zuhörer, die dem Männerquartett mit Christian Folkmann, Florian Mauersberger, Felix Flath und Franz Spenn lauschten. Ihr A-cappella-Gesang begeisterte durch klare Stimmen, Mehrstimmigkeit und hohen Unterhaltungswert. Teilweise begleitet wurden sie von Rufus am Keyboard.

Die meisten der Lieder wie "Wochenend und Sonnenschein" oder "Ein guter Freund" konnten die Gäste im Schatten der stolzen Bäume selbst mitsingen oder zumindestens mitsummen. In einer Pause gab es Erfrischungen, und wer wollte, durfte auch mal einen Blick in das Innere der Kirche werfen, in der es noch viel zu tun gibt. Doch die Hödinger sind optimistisch, dass sie ihr Gotteshaus so erhalten können, schließlich haben sie damit zum Beispiel als Radfahrerkirche am Aller-Radweg auch noch einiges vor.

Bilder