Mit einem Sportfest hat ein Festkomitee die Sportgemeinschaft Rot-Weiß Uhrsleben wieder zum Leben erweckt. Nachdem die Premiere ein Erfolg wurde, soll es nun alle zwei Jahre eine Neuauflage des Festes geben.

Uhrsleben l "Wir haben die Sportgemeinschaft Rot-Weiß Uhrsleben wieder aus der Taufe gehoben. Einige Jahre ruhten die Vereinsaktivitäten. Aber alle zwei Jahre soll es jetzt wieder ein Sportfest geben", erklärte Renè Sommermeyer, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Der Vereinsvorsitzende Volker Reinhard war in den Spielpausen als Vater mit dem Kinderwagen, in dem Lotta Marie schlief, unterwegs. "Wir wollen nicht wieder in einer Liga Fußball spielen, sondern Sportveranstaltungen zum Spaß durchführen. Durch unsere Aktivitäten würden wir gern neue Mitglieder werben, um bei künftigen Veranstaltungen auf eine breitere Unterstützung bauen zu können", ergänzte Vereinsmitglied Christoph Karschunke. "Acht Teams kämpfen um den Pokal", erklärte Mario Hillemann, der als Vorstandsmitglied das Volleyballturnier in seiner Regie hatte. Nach dem mehrstündigen Ballmarathon konnten die Frauen und Männer vom Team "0815" aus Walbeck jubelnd die Siegertrophäe entgegen nehmen. Die "Mädchenbande" aus Erxleben folgte auf Platz zwei und die "Wölfe" aus Bregenstedt auf den dritten Platz.

Zur Zeit besteht die Sportgemeinschaft aus dem Festkommitee. Dazu gehören als Schatzmeister Mario Hillemann, der die Vereinskasse in seinen Händen hält. Außerdem verstärken Katja Hoppe und Anne-Kathrin Laaß die SG.

Gleich nach dem Volleyballturnier schnürten die Freizeitkicker der sechs Mannschaften ihre Schuhe zum Fußballturnier. Obwohl einige Männer mit "Waschbärbauch" mächtig ins Schwitzen kamen, hielten alle Teams die zwölf Minuten Spielhalbzeiten durch.

Sieger des Fußballturnieres wurden die " Heringsbändiger" aus Erxleben und Eimersleben. Den Titel des Vizemeisters schoss sich mit dem runden Leder das Team " Emons II" aus Uhrsleben. Auf den dritten Platz hatten sich die "Sommermeyers" aus Uhrsleben gekämpft. In der Platzierung folgten die Mannschaften "Emons I" aus Uhrsleben, "Nahsen" aus Haldensleben und Uhrsleben und die "Old Stars" aus Bebertal und Uhrsleben. Jede Mannschaft hatte ihren Fanblock dabei. Egal, ob Sieger oder nicht - alle Fußballer tranken nach den Spielen kühlen Gerstensaft.

Die Frauen der Ortsgruppe der Volkssolidarität sowie die Erzieherinnen und Eltern der Knirpse der Uhrsleber Tagesstätte hatten Kuchen für ein riesiges Büffet gebacken. Die Erzieherinnen hatten mit Unterstützung einiger Mütter auch einen langen Basteltisch aufgebaut. Wer Lust hatte, konnte sich am Schminktisch in einen Tiger oder in eine Zauberfee verwandeln lassen. Die Mitglieder der SG bedankten sich bei allen Mitwirkenden, Sponsoren und Freunden, mit deren Hilfe das Fest zu einem Erfolg wurde.

 

Bilder