Die Walbecker Volley- baller von "0815" haben das Turnier des Ribben- stedter FC anlässlich seines Sportfestes an der Masch gewonnen. Ewiger Verlierer, aber Sieger der Herzen: die Ribbensdorfer Landjugend.

Ribbensdorf l Allerlei Anglerlatein, was davon wirklich wahr ist, wird wohl ewig ein Geheimnis der Erzähler bleiben, machte beim diesjährigen Sportfest des Ribbenstedter FC wieder die Runde.

Fakt ist jedoch, dass ein Hegefischen am Teich neben dem Sportplatz an der Masch Gelegenheit bot, den Fisch- bestand zu kontrollieren. Da nach dem dreistündigen Angelevent alle Fische schon längst wieder munter im Teich herumschwammen, kann man sich, was die Größe des Fanggutes betrifft, nur auf das verlassen, was die Angelfreunde beim abendlichen gemütlichen Beisammensein zum Besten gaben. Der Fischerkönig des Hegeangelns jedenfalls brachte es auf mehr als zehn Fische.

Höhepunkt des zweiten Sportfesttags stellte das Volleyball-Mixed-Turnier dar. Sechs Mannschaften von sieben gemeldeten waren angereist. Von sportlichem Ehrgeiz kann man schon sprechen, wenn man die Gäste aus Walbeck beim Spiel am Netz beobachtete. Jeder verlorene Ball und Punkt wurde ehrgeizig zurückerobert. Am Ende hatte "0815" dann auch die Nase vorn und gewann das Turnier knapp mit neun Punkten vor dem MTV Weferlingen 1881, mit einem Zähler weniger nur knapp unterlegen. Dritte wurde die Rätzlinger Jugendmannschaft "PFFT".

Ewiger Letzter und zugleich punktfrei blieb die "Ribbensdorfer Landjugend". Zugegeben, so jung wie es der Name verspricht, waren die Spielerinnen und Spieler bis auf eine Ausnahme nicht mehr. Obwohl das Team in jedem Jahr wieder mit von der Partie ist, hatte der geneigte Zuschauer am Feldrand allerdings so manches Mal das Gefühl, dass bis dato mancher Spieler noch nie einen Volleyball in der Hand gehalten hatte. Logische Folge: Ein Sieg blieb der Landjugend wieder einmal vergönnt. Dafür siegten sie allerdings in der Zuschauergunst, was den Spaß am Spiel insgesamt und die Freude am Turnier betraf. Jeder erfolgreiche Ballkontakt wurde lautstark bejubelt und vom Publikum honoriert. Lohn für die Mühe: Es gab Sekt für die Sportler. Während des Spiels allerdings dominierte das spritzige Sprudelwasser, gefolgt vom kühlen, frischgezapften Bier, das sich die Zuschauer schmecken lassen konnten.

Bei einem Fußballspiel begegneten sich die Teams aus Klinze/Ribbensdorf und Behnsdorf. Zuvor hatten die Ribbensdorfer und ihre Gäste jedoch ausgiebig beim gemeinsamen Hausschlachtefrühstück im Festzelt beisammengesessen und den Sonntag genossen.

 

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