Fast genau vier Jahre sind seit dem ersten Ortsteilspaziergang in Wedringen vergangen. Beim jüngsten Rundgang war viel Positives seither zu verzeichnen, aber dennoch haben die Wedringer noch Wünsche.

Wedringen l Die Regenschirme mussten aufgespannt werden, als sich der Ortschaftsrat Wedringen mit einigen Gästen zu einem Ortsrundgang aufmachte. Erste Station war das Dorfgemeinschaftshaus, das in Initiative eines Fördervereins saniert und umgebaut wird, genau wie vor vier Jahren. Von der Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite an der B71 sahen sich die Frauen und Männer das Haus an. Ortsbürgermeister Martin Feuckert und Hans-Henning Wiese, Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaftshaus, gaben einen kurzen Rückblick über die Arbeiten in den vergangenen Jahren. Einen Wunsch richteten sie an die Stadtverwaltung, ob es möglich sei, bei der Fassadenerneuerung Hilfe zu bekommen. Dabei geht es vor allem um die Putzflächen. Und die Bushaltestelle direkt an der Hausecke müsste versetzt werden, da das Gebäude von dem vom Dach ablaufenden Wasser immer feucht sei.

Auf große Löcher auf dem Gehweg am Ortsausgang in Richtung Vahldorf machte Martin Feuckert beim weiteren Rundgang Holger Waldmann, Abteilungsleiter im Bauamt der Stadtverwaltung, aufmerksam. Sie könnten aufgefüllt werden, meinte Waldmann. Er wollte wissen, ob hier Autos fahren würden. Es gehe gar nicht anders, entgegnete Feuckert, sonst würden die Anlieger an der Hauptstraße nicht auf ihre Grundstücke beziehungsweise wieder runter kommen.

Am Platz der Einheit wurde vor vier Jahren der Wunsch nach einem gepflasterten Parkplatz laut. Der ist inzwischen angelegt. Wie es denn um das frühere Rosenbeet hier bestellt sei, fragte der Ortsbürgermeister den Leiter des Stadthofs Raik Gaudlitz. "Es fehlt einfach die Kapazität, die Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet in der Qualität zu erhalten", entgegnete Gaudlitz. Immer mehr Grünanlagen könnten nicht mit einer konstanten Zahl an Mitarbeitern gleichbleibend gepflegt werden. Daher solle das grüne Dreieck lieber eine Rasenfläche bleiben statt mit Rosen bepflanzt zu werden. Bei einem Abstecher zum Friedhof konnten sich die Wedringer ansehen, wie weit die Sanierung der Kapelle fortgeschritten ist. Nur noch einige Restarbeiten seien zu erledigen, sagte Waldmann.

Einen Wunsch trugen die Männer aus dem Ortschaftsrat noch an die Vertreter der Stadtverwaltung heran. Gegenüber vom Feuerwehrgerätehaus befindet sich eine Grünanlage. Hier hätten sie gern noch ein paar Stellplätze für Pkw. Wenn die Kameraden mit dem Auto zum Einsatz angefahren kämen, blockieren die Autos teilweise die Nebenstraße, erläuterte Michael Englerth. Das soll nun überprüft werden.