Die Gemeinde Calvörde beabsichtigt, im Wohngebiet "Teufelsküche" in Calvörde die zweite Ausbaustufe des Kirschweges zu beginnen. Erste Aufträge zur Realisierung des Vorhabens sind vergeben.

Calvörde l "Es handelt sich beim Ausbau der 120 Meter langen Strecke des Kirschweges um einen Lückenschluss", erklärte Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Derzeit besteht die Fahrbahnoberfläche aus einer geschotterten Decke, die teilweise stark ausgefahren ist. Die Löcher wurden bisher immer provisorisch mit Schotter gefüllt. Ein Gehweg ist nicht vorhanden.

Der auszubauende Abschnitt soll mit dem Einbau der Schottertragschicht, der Pflasterdecke sowie der Herstellung eines einseitigen Gehweges vollständig hergestellt werden. Dazu gehören die Zufahrten, die Straßenabläufe inklusive der Anschlussleitungen und die Grünflächen.

"Die Fahrbahn wird auf einer Breite von 5,50 Meter und die Oberfläche in Pflasterbauweise hergestellt. Die Gehwegfläche wird auf einer Breite von 1,50 Meter mit grauen Betonpflastersteinen ausgefertigt und die Grundstückszufahrten ebenfalls mit Betonsteinpflaster befestigt", beschrieb der Bürgermeister.

"Alle Versorgungsträger sind vorhanden. Es sind keine zusätzlichen Aufwendungen - außer Regenwasserentsorgung - nötig", blickte der Gemeindechef voraus.

Das anfallende Niederschlagswasser soll über eine Quer- und eine Längsneigung am Fahrbahnrand entlang der Bordsteine abgeleitet werden. "Hierzu ist zur Wasserführung einseitig eine zweireihige Bordrinne aus Betonpflastersteinen vorgesehen. Über im Ausbaubereich neu zu setzende Straßenabläufe wird das Niederschlagswasser dem vorhandenen Regenwasserkanal zugeführt", schilderte Schliephake. Im Ausbaubereich des Gehweges befinden sich zwei Bäume, welche entfernt werden müssen. Die notwendige Begrünung der Randbereiche erfolge durch eine Oberbodenabdeckung mit zugehöriger Rasenansaat. Die Straßenbeleuchtung ist vorhanden.

Die Gemeinde Calvörde übernimmt die Kosten für die Herstellung der Straße, der Gehweganlage sowie des Regenwasseranschlusses. Die Kosten für die Straße, für die Nebenanlagen, für den Anschluss an den Regenwasserkanal und die Begrünung werden gemäß der Erschließungsbeitragssatzung auf die Anlieger umgelegt. Einstimmig fassten die Gemeinderäte den Beschluss, das Vorhaben umzusetzen. Im nicht öffentlichen Teil der Zusammenkunft wurden die ersten Aufträge zur Umsetzung des Vorhabens an eine Firma vergeben.