Eine reichliche Portion Vitamine bekommen 195 Knirpse an sieben Kindertagesstätten der Hohen Börde. An drei Tagen in der Woche ergänzen frisches Obst und Gemüse ein Jahr lang den Speiseteller.

HoheBörde l Der Essenslieferant liefert die gesunde Frische zusammen mit der täglichen Essenversorgung gleich mit in die Kitas nach Bebertal, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Nordgermersleben, Ochtmersleben und Schackensleben.

Die Gemeinde als Träger der Kitas hat den Essensanbieter Conrad Menüservice für das Schulobstprogramm gewinnen können. Das Land finanziert die tägliche Portion Gesundheit mit Unterstützung der Europäischen Union (EU). Idee des Programms ist es, durch die einjährige Finanzierung, die tägliche Vitaminversorgung anzuschieben. Das heißt: Haben Eltern und Kinder Geschmack an der Obst- und Gemüseergänzung gefunden, liegt es an den Kitas und Elternvertretungen, die Vitaminversorgung selbst zu organisieren.

"Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist wichtig für die weitere Entwicklung unserer Kinder", betonte Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel. "Durch das EU-Schulobstprogramm sollen Kinder das vielfältige, auch regionale Angebot an Obst und Gemüse kennenlernen und an ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten herangeführt werden. Das Essen gesunder Lebensmittel soll natürlich auch Spaß machen", unterstrich die Bürgermeisterin, die auch mit den Landfrauen der Hohen Börde stets für gesunde Lebensmittel und eine bewusste Ernährung gerade bei Kindern wirbt.

Im vergangenen Jahr haben bereits die ersten fünf der insgesamt zwölf Kitas der Hohen Börde in kommunaler Trägerschaft am Schulobstprogramm teilgenommen. Ein Jahr zuvor war das Schulobstprogramm an fünf der sechs Grundschulen im Gemeindegebiet durchgeführt worden. 2011 hatte die Niederndodeleber Grundschule den Auftakt gemacht.

Schulobstlieferanten erhalten im Schuljahr 2014/2015 für die Portion Schulobst 37 Cent je Kind. Damit sollen wieder rund 20000 Kinder durch das Schulobst-Programm erreicht werden. Für dieses Schuljahr stehen etwa 768600 Euro zur Verfügung. Das Land steuert davon rund 192200 Euro zu. Der Rest kommt von der Europäischen Union.