Die Bregenstedter Sportler haben sich mit einem Hilferuf an die Gemeinde Erxleben gewandt. Ihr Sportlerheim fällt zunehmend der Feuchtigkeit im Mauerwerk zum Opfer.

Bregenstedt l Ein Hilferuf der Bregenstedter Sportler erreichte die jüngste Gemeinderatssitzung in Erxleben. Bürgermeister Gerhard Jacobs schilderte die Zustände im Gebäude auf der Bregenstedter Sportanlage.

"Fliesen sind schwarz, Wasser läuft mittlerweile die Wände herunter", sagte Gerhard Jacobs. Wie viele solcher Gebäude zu DDR-Zeiten ist auch das Sportlerdomizil in Bregenstedt größtenteils in Eigenleistung der Sportler entstanden. Auch das Bauamt der Verbandsgemeinde Flechtingen hatte sich die Schäden bereits angesehen und bestätigt. Bevor hier gehandelt wird, muss allerdings zunächst der Gemeinderat entscheiden.

Auf dem Platz finden vor allem zahlreiche Fußballspiele am Wochenende statt, die Bregenstedter spielen mit mehreren Mannschaften im Liga-Betrieb. Da werden die Mannschaftskabinen, Sanitärräume und Schiedsrichterunterkünfte dringend benötigt.

"Jeder der Gemeinderäte möge sich das Sportlerheim mal ansehen, damit wir in einer Diskussion demnächst entscheiden können, was vielleicht machbar und zu machen ist, um die Sportler mit ihrem Problem nicht allein zu lassen", so das Erxleber Ortsoberhaupt. Dort sei immer was los, und dann könne man sich das Gebäude mal von innen und außen ansehen.

Große Sprünge wird die Gemeinde allerdings nicht machen können. Die Haushaltslage ist derart angespannt, dass Gerhard Jacobs für dieses Jahr bereits eine Sperre aussprechen musste.

Trotzdem wollen die Ratsmitglieder in einer ihrer nächsten Sitzungen das Thema noch einmal aufgreifen und überlegen, welche Möglichkeiten ihnen bleiben, um der dringend notwendigen Sanierung Vorschub zu leisten. Schade wäre, wenn der aktive Bregenstedter Sport wegen dieser baulichen Mängel den Bach runter gehen würde. Darin waren sich alle anwesenden Gemeinderäte an diesem Abend einig.