Zahlreiche Bürger aus der Hohen Börde haben in der jüngsten Vergangenheit Sinn für die Gemeinschaft bewiesen. Ergebnis waren bunte Veranstaltungen zum Tag der Regionen, die viele Gäste anlockten.

HoheBörde l Veranstaltungen in Irxleben und in Eichenbarleben bildeten am vergangenen Wochenende den Abschluss eines sehr erfolgreichen Tages der Regionen in der Hohe Börde. Eigentlich war es auch nicht bloß ein Tag, sondern viele Tage der Regionen. An insgesamt drei Wochenenden und an einigen Tagen zwischendurch wurde den Gästen in fast allen Dörfern der Einheitsgemeinde allerhand geboten, ganz egal, wie das Interesse lag.

So setzten beispielsweise die Schackensleber am Tag der Deutschen Einheit ihre Tradition des Erntedankfestes fort. Strohpuppen zeigten, dass rund um die Prokon-Halle gefeiert wird. Vereine des Dorfes zogen an einem Strang und gestalteten einen bunten Markt, bei dem viele herbstliche Köstlichkeiten zu probieren waren. Zeitgleich verwandelten sich auch der alte Schulhof in Nordgermersleben, das Gelände der Bebertaler Veltheimsburg und das Dorfmuseum in Ackendorf zu beliebten Treffpunkten, wo Gemütlichkeit und Information hoch im Kurs standen.

Die Natur und die Gefahren, denen der Mensch die Natur aussetzt, hatte Karin Rohr in Niederndodeleben in den Fokus gerückt. Ihre Ausstellung war ebenso wie eine Modenschau Bestandteil eines unterhaltsamen Nachmittags, den der hiesige Heimat- und Kulturverein ausrichtete.

"Der Hof war so voll wie nie zuvor", zogen die Organisatoren nach dem Erntefest in Wellen Bilanz. Von Kürbissen über Honig bis hin zu Backmischungen waren viele Ernteprodukte zu bekommen und auch vor Ort musste niemand hungern und dursten. Vereine und andere Interessenten hatten das Büfett reichlich eingedeckt. Auch für die kulturellen Beiträge zwischendurch war gesorgt. In Hohenwarsleben feierten die "Plattspreeker" den Tag der Regionen unterdessen auf ihre eigene Weise.

"Eigengewächse" fühlten sich auch auf dem Gelände der Pilzmanufaktur in Groß Santersleben weitestgehend für das Programm verantwortlich. Neben einer gesanglichen Einlage des Nachwuchses aus der örtlichen Kindertagesstätte gab es allerhand Information zu Naturprodukten aus der Region. Auch in Rottmersleben wurde am gleichen Tag Erntedank gefeiert und zum Höhepunkt die Blumenuhr eingeweiht.

So wie bei allen anderen Veranstaltungen auch stand in Eichenbarleben die ganze Familie im Mittelpunkt. Vor den Karren der Organisation spannten sich hier die örtliche Kindertagesstätte und die Grundschule. Während sich die Kinder beim Riesendarts und beim Sumoringen oder beim Stockbrotbacken vergnügen konnten, hatten die Erwachsenen vor allem Zeit, ein gemütliches Schwätzchen zu führen oder auch bei der Kinderkleiderbörse zu stöbern. In Irxleben holte sich der Kirchenförderverein musikalische Gäste ins Haus. Die Heide-Jagdhornbläser aus Burgstall spielten auf.

Bereits Ende September hatten die Ochtmersleber ihren Tag der Regionen mit ihrem Feuerwehrjubiläum kombiniert. Auf dem Gut Glüsig durfte das Erntedankfest nicht fehlen ebenso wie Wissenswertes rund um den Holunder im Niederndodeleber Holunder-Kontor. In der Hermsdorfer Kirche spielten Ines Lacroix und Matthias Engel wenige Tage später Theater und in Bebertal traten die junge und die alte Generation zum Gesangswettstreit an.

Bürgermeisterin Steffi Trittel zeigte sich während der Veranstaltungen begeistert vom bürgerschaftlichen Engagement und dankte allen Mitstreitern.

   

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