Haldensleben l Dass das modernste Schulgebäude der Stadt in der Gerikestraße steht, davon konnten sich künftige Schüler und ihre Eltern bei einem Tag der offenen Tür in der Karl-Liebknecht-Sekundarschule überzeugen. Die erst im vergangenen Jahr wiedereröffnete Schule ist bestens ausgestattet. Ob interaktive Tafel - das sogenannte Whiteboard - oder die modernen Küchen für den Hauswirtschaftsunterricht, hier ist alles auf dem neuesten Stand der Technik.

Das Kollegium um Schulleiterin Monika Gajda hatte für die neugierigen Besucher einiges vorbereitet. Während es in der Aula neben Kaffee und Kuchen auch ein buntes Bühnenprogramm mit Schulband und Chor gab, konnten sich alle interessierten künftigen Schüler in den Klassen- und Fachräumen einen Eindruck von den optimalen Bedingungen machen.

So wurde im Chemieraum fleißig experimentiert. Der 16-jährige Jordan-Michel besucht die achte Klasse der Liebknecht-Schule und zeigte seinem Freund Justin, wo auch er bald die Schulbank drücken wird. Für den Zehnjährigen beginnt im kommenden Schuljahr seine Zeit an der Sekundarschule. Gemeinsam filterten die beiden Jungen Sand aus einer Wasserlösung und färbten Säuren und Basen ein. Auch im Physikraum gleich nebenan konnten spannende Experimente vorgenommen werden. Warum schwebt der Tischtennisball in der Luft, wenn man einen Staubsauger darunter hält?

Und wer genug vom vielen Experimentieren hatte, konnte sich in der modernen Turnhalle, die auch zu den Neubauten aus dem vergangenen Jahr zählt, ordentlich austoben. Sportlehrerin Birgit Kolbe hatte allerhand Spiele vorbereitet. Fuß- und Handbälle flogen der Lehrerin nur so um die Ohren.

Einen spannenden Einblick in die Geschichte der Schule gab das hauseigene Zeitungsarchiv. Seit mehr als zehn Jahren wurde jeder Schnipsel, der über die Karl-Liebknecht-Schule veröffentlicht wurde, gesammelt und in mehreren dicken Aktenordnern einsortiert.

Nach zwei ereignisreichen Stunden hatten sich alle Besucher davon überzeugt, dass es sich in dieser Schule sicher gut lernen lassen kann.