Auch im nächsten Jahr wird es wieder regelmäßig einen Regionalmarkt in Haldensleben geben. Schließlich blicken die Händler und die Stadtverwaltung auf ein positives 2014 zurück.

Haldensleben l Der Haldensleber Regionalmarkt ist ein Renner geworden. Diese positive Bilanz konnten sowohl Händler als auch die Stadtverwaltung für die zweite Saison ziehen. Die bisherigen sieben Markttage in diesem Jahr - seit April immer regelmäßig am ersten Sonnabend im Monat - sieht Stadtpressesprecher Lutz Zimmermann als Erfolg. "Wir haben die Saison gemeinsam mit den Händlern ausgewertet", erzählt er, "und dabei feststellen können, dass die Besucherzahl und die Umsätze in etwa konstant geblieben sind." Und das, so Zimmermann weiter, obwohl das Umfeld schwieriger geworden sei. "Wir hatten dieses Mal auch Parallelveranstaltungen in der Stadt und den Ortsteilen", erklärt er und verweist als Beispiel auf die Obsttage auf Schloss Hundisburg, die im Oktober ebenfalls am ersten Sonnabend im Monat stattfanden. "Daher können wir die 2014-er Saison durchaus als Erfolg ansehen."

Die Mischung sei ausschlaggebend, dass der Markt so gut angenommen werde, hat Zimmermann von den Händlern erfahren. "Gerade die kulturelle Begleitung kommt sehr gut an", gibt er die Erfahrungen weiter. "Auch die Marktschirme, die von der Stadtverwaltung extra dafür angeschafft wurden, kommen gut an. Damit ist jeder Stand gut ,bedacht`."

Deshalb soll für die Marktsaison 2015 an diesem Erfolgskonzept auch nicht gerüttelt werden. "Es wird alles so bleiben wie bisher. Das betrifft auch die Standgebühren", versichert Zimmermann. Er weiß, dass solch ein Markt von der Mund-zu-Mund-Propaganda lebe. "Die Händler tauschen sich ja auch untereinander aus. Und wenn der eine dem anderen sagt, dass der Regionalmarkt in Haldensleben eine tolle Sache sei, dann haben wir vielleicht schon den nächsten Händler gewonnen", hofft Zimmermann.

Auch an den Markttagen selbst soll sich nichts ändern. "Wir bleiben beim ersten Sonnabend im Monat", unterstreicht der Pressesprecher. "Es sei denn, die Anbieter rennen uns die Bude ein. Dann lässt sich sicherlich über einen zweiwöchigen Rhythmus nachdenken." Doch einerseits sei dies augenblicklich nicht der Fall, andererseits sei der Vier-Wochen-Abstand auch ein Alleinstellungsmerkmal des Regionalmarktes. "Findet er öfter statt, läuft er sich vielleicht tot", befürchtet Zimmermann.

Er wünscht sich für die kommende Saison aber noch mehr Kleinanbieter aus Haldensleben, die ihre Produkte aus dem eigenen Garten ebenfalls zu Markte tragen können. "Das lässt noch zu wünschen übrig, da sehe ich deutliches Steigerungspotenzial", wirbt Lutz Zimmermann um die Hobbygärtner. Zumal die auch keine Standgebühren zu zahlen hätten. "Vielleicht schließen sich ja mehrere Gärtner aus einer Sparte zusammen und verkaufen gemeinsam an einem Stand." Das kann sich zumindest Nicole Job von der Stadtverwaltung auch gut vorstellen.