Das "Goldene Buch" der Ortschaft Rottmersleben ist wieder um einen Eintrag reicher. Diesmal kamen die Gäste, die sich hier verewigten, aus Lettland.

Rottmersleben l Die Rottmersleber Agrar-Gesellschaft "Börde" scheint eine gute Adresse zu sein, wenn es darum geht, die Erfahrungen mit der Landwirtschaft auch an Interessenten aus dem Ausland zu vermitteln. Regelmäßig melden sich beim geschäftsführende Vorstand, Thomas Seeger, internationale Gäste an, wie in diesen Tagen auch eine Delegation aus Lettland. "Wir pflegen enge Kontakte zum Landwirtschaftsministerium und so werden wir häufiger angesprochen", erklärt Thomas Seeger den Hintergrund.

Agrar-Gesellschaft wird häufig angesprochen

Die meisten der lettischen Gäste arbeiten als Berater für die Landwirtschaft und waren deshalb interessiert, auch Erfahrungen in Deutschland zu sammeln, die sie in ihrer Heimat dann an die Landwirte weitergeben können. Nicht zuletzt auch, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. So zeigten sie beispielsweise auch bei der Besichtigung des Rottmersleber Landwirtschaftsunternehmens nicht nur Interesse an der modernen Technik, sondern auch am Aufbau der Verwaltung. "Wir haben ihnen unsere Strukturen erklärt, denn auch in Lettland wollen sie größere Einheiten in der Landwirtschaft schaffen", so Thomas Seeger, der sich freute, dass er den Gästen in seinem Unternehmen viel zeigen konnte. Nach einem Mittagessen wurde die Besichtigungstour in den Ställen der Agrar-Gesellschaft und an der Biogasanlage fortgeführt.

Aber auch die enge Verbundenheit des Betriebes mit dem Dorf ließ Thomas Seeger nicht außen vor. Das freute auch Ortsbürgermeister Hans-Eike Weitz, der das "Goldene Buch" der Ortschaft Rottmersleben schon parat gelegt hatte. Stellvertretend verewigte sich Silvia Dreiere in dem Buch, in dem sich in den vergangenen Jahren schon mancher ausländische Gast des Bördeortes eingetragen hat. Und sie zeigte sich auch interessiert am Leben in Rottmersleben. Schule, Kindergarten und das Leben im Dorf allgemein waren Themen, als sie mit Hans-Eike Weitz ins Gespräch kam. Der Ortsbürgermeister zeigte sich sehr beeindruckt.

Eindrücke in mehreren Unternehmen gesammelt

Bevor die lettischen Berater in Rottmersleben ankamen, hatten sie schon einige Erfahrungen gesammelt. Sie machten Station in Iden in der Altmark. Nach ihrer Stippvisite in der Hohen Börde standen noch Besichtigungen weiterer landwirtschaftlicher Betriebe auf dem Plan, ehe es in die Heimat zurückging.