Der Pokal des Fußballturniers der Jugendfeuerwehren gegen Rechts ging nach Meitzendorf. Damit setzten sich die Jungs aus dem Barleber Ortsteil gegen Mannschaften aus Wolmirstedt und Gersdorf durch.

Barleben l Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit eher mit Strahlrohr, Hydranten und Wasserschlauch beschäftigen, kamen am Sonnabend in der Barleber Mittellandhalle zu einem Fußballturnier zusammen. Mit diesem Fußballturnier wollen sich die Jugendlichen gegen Rechts positionieren. "Jugendfeuerwehren arbeiten ohnehin demokratisch", erklärt Steven Kraft von der Meitzendorfer Feuerwehr, "mit diesem Fußballturnier wollen wir uns deutlich dazu bekennen, das Miteinander stärken und zeigen, dass Rechts keine Chance hat."

Das Projekt wurde im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Börde aus dem Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" gefördert. Unter den zahlreichen Zuschauern des Turniers saß auch Kay Reichardt, der Kreisjugendwart des Kreisfeuerwehrverbandes.

Acht Mannschaften waren zum Fußballturnier angereist, vier weniger, als sich angemeldet hatten. "Das ist immer sehr schade", sagte Bernd Heuer, der Barleber Gemeindejugendwart, "schließlich haben wir somit viel zu viel vorbereitet."

Meitzendorf war mit zwei Mannschaften dabei. Neben den Zweit- und Drittplatzierten Wolmirstedt und Gersdorf waren auch Jugendliche der Jugendfeuerwehren aus Barleben, Erxleben/Uhrsleben, Irxleben und Kläden/Zobbenitz angereist. In den Mannschaften spielten Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren gemeinsam. "Dieses Turnier ist eine schöne Sache", betonte Kay Reichardt, "das stärkt den Zusammenhalt unter den Jugendlichen."

Nach dem Turnier gab es für alle ein reichliches Mittagessen.

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