Haldensleben l Der Verkauf von Weihnachtsbäumen läuft seit Anfang Dezember in der Kreisstadt. Dabei sind sich die Weihnachtsbaumverkäufer einig: Der Lieblingsbaum der Haldensleber ist nach wie vor die langlebige Nordmanntanne. Und am gefragtesten sind die großen Bäume.

Die Gärtnerei Neumann bietet 1 Meter bis 3,50 Meter große Nordmanntannen an. "Allerdings sind unsere ganz großen Bäume bereits restlos ausverkauft", sagt Floristmeisterin Sandra Neumann. Wer es jedoch ein wenig kleiner mag, kann noch fündig werden.

Laut Neumann kaufen die meisten Kunden Weihnachtsbäume um die 2,50 Meter. Je nach Größe kostet hier ein Baum frisch importiert aus Dänemark zwischen 29,50 Euro und 69 Euro. "Es gibt jedes Jahr immer wieder Leute, die sofort kommen, wenn wir Weihnachtsbäume im Angebot haben, und andere, die bis Heiligabend warten", weiß Neumann aus Erfahrung.

Beim Weihnachtsbaumverkäufer Ditmar Schmitz sind hingegen die 1,70 bis 1,80 Meter großen Bäume am beliebtesten. In den Preisklassen zwischen 9,90 Euro und 45 Euro bietet er die edlen Tannen in verschiedenen Größen an.

Weihnachtsbaumverkauf ist abhängig vom Wetter

Kaum zu glauben, aber Weihnachtsbaumverkäufer sind abhängig vom Wetter. "Wenn es regnet, geht der Verkauf etwas schleppender, weil die weihnachtliche Stimmung einfach nicht so wirklich aufkommen will", erklärt Ditmar Schmitz. Zwischen 800 und 1300 Bäume verkauft er mit seinen Mitarbeitern in einer Saison. Bereits seit sechs Jahren ist er im Weihnachtsbaumgeschäft dabei. In Haldensleben, Wedringen und Magdeburg bietet er seine Bäume seit dem 6. Dezember an, die frisch geschlagen aus der Eifel geliefert werden. Über 100 Bäume haben bereits einen Abnehmer gefunden.

Allerdings hatte Schmitz in diesem Jahr nur wenige Fichten im Angebot. "Nach der Nordmanntanne kommt mit etwas Abstand die Blaufichte. Sie riecht einfach viel intensiver", erklärt Schmitz, warum auch diese Sorte sehr beliebt ist. Viel Hoffnung macht er jedoch den Fichtenfreunden nicht: "Vielleicht kommen die Tage noch welche rein, aber das kann ich leider nicht versprechen."

Wer in diesem Jahr an den Standorten von Schmitz Bäume kauft, tut auch noch etwas Gutes: "Für jeden verkauften Baum kommt 1 Euro in die Spendenbox für das Kinderhospiz in Magdeburg", erklärt Schmitz` Mitarbeiter, David Rahn. Die Preise der Bäume seien aber auch in diesem Jahr gleich geblieben. "Am Ende des Verkaufs wollen wir den Betrag für das Hospiz noch aufrunden", erklärt sein Chef Ditmar Schmitz weiter. Er hofft daher umso mehr, dass viele Weihnachtsbäume verkauft werden. Von dem Geld sollen zum Beispiel Tier-Therapien bezahlt werden. Auch Spielzeug will das Unternehmen für die Kinder dort spenden.

Für kurzentschlossene Weihnachtsbaumkäufer sei gesagt, dass der Verkauf noch bis zum 24. Dezember um 12 Uhr laufen wird. Allerdings wird dann die Auswahl sicherlich geringer sein. In den meisten Familien wird es übrigens einen Baum geben. Seit Jahren zählt für mehr als 90 Prozent aller Familien in Deutschland der Weihnachtsbaum zum elementaren Bestandteil des Weihnachtsfestes.