Haldensleben l Die Aula der Johanne-Nathusius-Förderschule stand vor Kurzem ganz im Zeichen des Weihnachtsfestes. Im Theaterstück "Die Weihnachtsgans Auguste" galt es, eine Gans für die hungrige Familie zu besorgen. Der Vater ist jedoch zu gutherzig, sodass das Tier nicht auf dem Teller landete, sondern zum festen Mitglied der Familie wurde.

Unterteilt in verschiedene Kapitel wurde das Märchen von Weihnachtsliedern begleitet, bei denen auch die anwesenden Eltern, Großeltern und Freunde zum Mitmachen aufgefordert waren.

Als "Highlight der drei Projektwochen", die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfinden, sieht Schulleiter Sven Teßmann das Theaterstück und die Angebote drumherum.

Denn das Märchen war nicht alles, was es an diesem Nachmittag zu bestaunen gab. Auch ein angeschlossener Weihnachtsmarkt sowie eine Tanzaufführung belohnten die Zuschauer mehr als ausgiebig für ihr zahlreiches Erscheinen.

Die Kulissen, die Kostüme und auch die Bastelarbeiten, die im Anschluss erworben werden konnten, waren von den Schülern angefertigt worden. Verantwortlich für die Projektgruppe war Lehrerin Ines Falke-Reuter. Für die Leitung zeigten sich Heike Jacobs und Simone Sommer zuständig.

Selbstgebackenes der Schüler sorgte für das leibliche Wohl. Zudem waren auf dem Weihnachtsmarkt im Innenhof zwei Buden, in denen es Glühwein und Grünkohl gab, aufgestellt. "Hier gilt unser Dank der Stadt", sagt Teßmann, "sie hat uns diese Hütten zur Verfügung gestellt".

Zum wiederholten Male traten auch die "Crazy Dancer" aus Schackensleben auf. Die hauseigene Kombo "Jona`s Happy Boots" trat im Anschluss zusammen mit den "Crazy Little Cowboy Boots", Grundschülern aus Rottmersleben, auf. Die Verbindung der Gruppen sei über das gemeinsame Tanzen in Schackensleben zustande gekommen, berichtet Gabi Beltz.

Damit bei den Kindern keine Langeweile aufkam, wenn den Erwachsenen nach einem Glühwein war, wurde ein breites Spielprogramm geboten.

Das Projekt umfasste die ganze Schule. "von der Unterstufe bis zur Berufsschule haben sich alle beteiligt", berichtet Teßmann. Zu den insgesamt drei Projektwochen im Dezember gehörten zudem Exkursionen ins Planetarium, wo die Schüler die "Geschichte der Sterne" kennenlernten, ins Theater sowie zu verschiedenen Weihnachtsmärkten.