Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende. Getreu dem Sprichwort hatte die Kirchengemeinde zu einem Einsatz der besonderen Art aufgerufen. Einen Vormittag lang hatten Hörsinger und einige Fachkräfte die Ärmel aufgekrempelt und die Sichtachse der Kirche wieder freigeschnitten.

Hörsingen l Unter dem Motto Mitmachen statt zugucken startete die Kirchengemeinde einen ganz besonderen Aufruf und bat um Unterstützung bei der Ausästung und Lichtung der stolzen, schon jahrzehntealten beiden Linden auf dem Gelände der Hörsinger Stephanuskirche. Ob Musiker, Sportler oder Angelfreunde - alle, die Zeit fanden, packten kräftig mit an, als es darum ging, die schöne Fassade der Kirche wieder sichtbar werden zu lassen. Und es blieb nicht nur bei den beiden geplanten Bäumen, auch andere herunterhängende Äste wurden gleich mitbeseitigt.

Unter dem Motto "Mitmachen statt meckern" hatte sich auch der Mitteldeutsche Rundfunk auf Bitten der Kirchengemeinde eingeklinkt und half bei der Umsetzung der anstehenden Aufgaben, filmte und fotografierte den Einsatz pa-rallel zu den Arbeiten.

Neben den vielen helfenden Händen fanden sich auch die Steppkes aus dem örtlichen Kindergarten auf dem Kirchengelände ein. Natürlich waren die Mädchen und Jungen besonders neugierig, was sich da in ihrer Nachbarschaft so lautstark bemerkbar gemacht hatte. Außerdem ist es ja ausgesprochen spannenden, so einem Kameramann mal zuschauen zu können.

"Viele Hörsinger waren auf den Beinen, um uns zu unterstützen", freute sich Gemeindekirchenrätin Anke Pfeiffer stellvertretend für den gesamten Gemeindekirchenrat über das passable Ergebnis der Aktion. Beim zweiten Adventsblasen, das kurz vor den Feiertagen in und an die Kirche lockte, konnten sich die Einwohner vom Ergebnis der spontan einberufenen Aktion überzeugen. Wie leicht es ist zu meckern, das weiß wohl jeder. Aber wenn es darum geht, stattdessen mal anzupacken,

Bilder