Haldensleben (az) l Schon vor der morgigen Eröffnung herrscht im Mehrgenerationenhaus EHFA emsiger Betrieb. Unter anderem sind die Mitglieder der Volkssolidarität seit mehreren Tagen dabei, ihre neuen Räume mit Leben zu erfüllen.

Der Umzug aus der ehemaligen Begegnungsstätte in der Hagenstraße 60a bedeutet viel Arbeit: "Am letzten Freitag kam um 8 Uhr der Möbelwagen zum EHFA. Anschließend haben wir zehn Stunden gearbeitet", erklärt Annett Damerau, die Leiterin der neuen wie auch der alten Begegnungsstätte. Unterstützt wird sie von Silvia Bischoff, Monika Neubauer und Monika Danker.

Seit Tagen packen die vier Frauen Kisten aus, putzen und räumen Geschirr in die Schränke. "Bis zu Eröffnung müssen wir fertig sein, und das schaffen wir auch", zeigt sich Annett Damerau zuversichtlich. Am Montag waren sie ebenfalls im Einsatz. Heute geht es weiter.

Zwar hingen einige Mitglieder immer noch an den alten Räumen in der Hagenstraße. Aber: "Die Zusammenarbeit mit der Quartiersmanagerin des Mehrgenerationenhauses Sylke Kühling läuft gut. Das ist viel wert, und wir schauen optimistisch in die Zukunft", betont Cornelia Wollbrück, Koordinatorin bei der Volkssolidarität. Danken möchte sie vor allem der Stadt und der Seniorenhilfe, die die Räume in der Hagenstraße 60a übernimmt. "Beide sind uns in vielen Dingen entgegengekommen."

Auch in anderen Bereichen des EHFA geht es bereits lebhaft zu. Die Schwangerschaftsberatung der Arbeiterwohlfahrt ist eingezogen. Gleiches gilt für den Paritätischen, der mit mehreren Angeboten vor Ort ist - unter anderem mit der Schuldnerberatung und dem Partizipationsbüro.

Morgen um 11 Uhr beginnt die offizielle Einweihungsfeier des Mehrgenerationenhauses. Auch hier mischt die Volkssolidarität kräftig mit. "Die kulinarische Versorgung mit Kaffee, Tee und Kuchen wird durch uns gesichert", sagt Cornelia Wollbrück. Darüber hinaus beteiligen sich auch Mitglieder der Volkssolidarität am Programm. Unter anderem tritt der Chor der "Heidelerchen" auf. "Unsere Handarbeitsgruppe übergibt den Schal", verrät Annett Damerau. Der soll den Zusammenhalt innerhalb der Einrichtung symbolisieren (Volksstimme berichtete). Er ist bereits mehr als zwei Meter lang, aber nicht abgeschlossen, damit er jederzeit weitergestrickt werden kann.

"Am Montag, 12. Januar, beginnt für uns dann der normale Ablauf", erklärt Annett Damerau. So treffen sich an diesem Tag zum Beispiel die Sportgruppe Osteoporose und die Mitglieder des Rommé-Nachmittags.

Aber auch Nicht-Mitglieder sind jederzeit willkommen: "Wir sind und bleiben die Begegnungsstätte der Stadt Haldensleben", betont Cornelia Wollbrück. Neue Interessengruppen wie etwa für Schach, Skat oder Gymnastik könnten jederzeit neu gegründet werden - auch mit wenigen Interessenten. "Wir sind für jede Idee und jeden Gast offen", so Cornelia Wollbrück.