Mit einem unglaublichen Kraftakt haben Kinder, Eltern, Erzieher und weitere Helfer den Umzug des Flechtinger Hortes geschafft. Alle packten mit an, damit die Kinder sich nun am neuen Standort richtig einrichten können.

Flechtingen l Die 66 Mädchen und Jungen, die gegenwärtig im Flechtinger Hort betreut werden, sind in ihrem alten und doch neuen Domizil angekommen. Am vergangenen Wochenende wurden die Umzugskisten und Möbel von vielen fleißigen Helfern vom Ausweichquartier im ehemaligen Kindergarten in die Grundschule zurücktransportiert.

"Damit wurde ein weiterer wesentlicher Baustein zeitgemäßer, moderner Kinderbetreuung in der Gemeinde Realität", freut sich Hortleiterin Gudrun Weschke. Die Kinder in der Nachmittagsbetreuung können sich über mehr Platz für Kreativität, Phantasie, Hausaufgaben und Spiel freuen.

Der Umzug konnte dankt der großen Einsatzbereitschaft und dem Fleiß vieler kleiner und großer Helfer zügig bewerkstelligt werden. Bereits am Freitag hatten die Hortkinder ordentlich mit angepackt und zahlreiche Spielsachen in das neue Domizil geschafft.

"Am Sonnabend dann trafen sich rund 20 Muttis und Vatis, der Hausmeister nebst Helfer und Reinigungskraft", berichtet Gudrun Weschke. Gemeinsam bewältigten sie den eigentlichen Kraftakt. Zwei Bustransporter, vier Pkw mit und ohne Anhänger der Eltern sowie der Multicar der Gemeinde standen den Helfern zur Verfügung.

Am frühen Nachmittag war es geschafft und Möbel, Spielgeräte sowie die andere Ausrüstung standen an ihrem neue Platz.

"Ohne die beispielhafte Unterstützung insbesondere der Eltern wäre diese Aufgabe nicht zu stemmen gewesen. Dafür möchte ich mich im Namen aller Mädchen und Jungen des Flechtinger Schulhortes und der Hortleitung ganz herzlich bedanken. Das war beispielhaft", lobt Gudrun Weschke.

Der Hort und die erst im Dezember nebenan neu bezogene Grundschule sind nunmehr räumlich wieder eng verbunden und lassen einen problemlosen Übergang von der Unterrichtszeit auf die Hortbetreuung zu.

Zwar ist der Hort damit an seinem alten Platz angekommen, doch bietet sich mit der sanierten Schule nebenan nun viel mehr Möglichkeiten und Räumlichkeiten an.

Eingerichtet werdenkonnten ein Hausaufgabenzimmer, der Kreativraum mit Cafeteria, der Bewegungsraum, das Bauzimmer, ein Spielzimmer sowie ein separater Garderobenraum. Damit finden die Mädchen und Jungen und ihre Horterzieherinnen nun beste Bedingungen für ihren Aufenthalt und die Arbeit im Hort.