Mit einem interessanten Projekt sind Kinder der Hohen Börde am Dienstag so richtig in die Winterferien gestartet. "Brandmalerei" hieß das Thema, zu dem Anja Sandt und Petra Berndt ins Kinder- und Jugendatelier nach Hermsdorf eingeladen hatten.

Hermsdorf l Dieser Offerte waren derart viele Schüler gefolgt, dass die ganztägige Veranstaltung in zwei Gruppen aufgeteilt werden musste. Anja Sandt, Streetworkerin der Gemeinde Hohe Börde, nahm die Resonanz mit großer Freude zur Kenntnis. "Das zeigt, dass unsere Angebote gut angenommen werden und tatsächlich sind alle Ferienaktionen in den kommenden zwei Wochen restlos ausgebucht."

Um 10 Uhr am Dienstag öffneten sich die Türen der Holzwerkstatt. Ziel des Tages war, ein Holzbrett mit einem Motiv zu bezeichnen und die Konturen mittels eines Lötkolbens ins Holz zu brennen. Um die Brettchen für nachfolgende Arbeiten herzurichten, war die Holzoberfläche sorgfältig mit Sandpapier abgeschliffen und dann von allen Staubkörnchen befreit worden. So war auf dem Holz eine glatte Malfläche entstanden, auf der sich nun kinderleicht das gewünschte Motiv auftragen ließ.

Entgegen sonstiger Gepflogenheiten mit viel Trubel herrschte in der Holzwerkstatt konzentrierte Stille. Gewissenhaft und aufmerksam wurde an den Brettchen gearbeitet, schließlich sollten sich die Ergebnisse auch sehen lassen können. So wurden mit Geduld und Ausdauer Motive auf das Brettchen übertragen.

Nach diesen Arbeitsschritten kam es zum spannenden Teil: der Einsatz des Lötkolbens stand bevor. Dessen Brennspitze war heiß genug, die Brandmalerei konnte beginnen. Durchaus geschickt gingen die Kinder dabei zu Werke und schufen sich eine bleibende Erinnerung in Holz.

Heute wird in der Zeit von 14 bis 16 Uhr die Kegelbahn in Rottmersleben mit Leben erfüllt. Am Donnerstag erwartet in Ochtmersleben, ebenfalls von 14 bis 16 Uhr, die Filzwerkstatt ihre Besucher. "Wir wollen Kinder der gesamten Hohen Börde ansprechen. Daher verteilen wir unsere Aktivitäten so, dass wir die dafür am optimalsten ausgestatteten Örtlichkeiten nutzen", erklärt Anja Sandt.

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