Irxleben l Eine Reihe von Unfällen, teils mit Verletzten, hat sich am Wochenende auf der Autobahn 2 ereignet. Wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei Börde am Montag mitteilte, ereigneten sich im Zuständigkeitsgebiet des Revier insgesamt elf Unfälle.

Im Landkreis Börde waren es drei Unfälle, wobei eine Person leicht und eine schwer verletzt wurden. Zwischen den Anschlussstellen Bornstedt und Irxleben war am Sonnabendabend ein Renaultfahrer in Höhe des Parkplatzes Börde Süd aus ungeklärter Ursache vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen abgekommen und dort mit einem Opel zusammengestoßen.

Durch den Aufprall verlor die 26-jährige Opelfahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich einmal und kam auf dem angrenzenden Grünstreifen und Standstreifen quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Durch die Kollision wurden der Unfallfahrer leicht und die 26-jährige Fahrerin schwer verletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und mussten geborgen werden. Der 44-jährige Unfallfahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegenüber der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

1,49 Promille gemessen

Ebenfalls am Sonnabend bekam die Autobahnpolizei den Hinweis, dass ein Peugeotfahrer im Bereich der Anschlussstelle Bornstedt von der Straße abgekommen und im Straßengraben gelandet war. Während der Unfallaufnahme wurden die Autobahnpolizisten auf den starken Alkoholgeruch in der Atemluft des 29-jährigen Fahrers aufmerksam. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ermittelte einen Wert von 1,49 Promille.

Für die folgende Blutentnahme wurde der Mann in den Zentralen Polizeigewahrsam gebracht, wo diese durch einen Arzt durchgeführt wurde. Sein Führerschein musste der junge Mann gleich an Ort und Stelle den Autobahnpolizisten überlassen. Der 29-jährige Magdeburger wird sich nun wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol verantworten müssen.

Der dritte Unfall auf der A2 im Landkreis ereignete sich am Freitagmorgen kurz vor dem Kreuz Magdeburg. Ein 35-jähriger Autofahrer hatte aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann verloren, war ins Schleudern geraten und mit der Mittelschutzplanke kollidiert. Dadurch löste sich sein Anhänger und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Liegen.

Der Kleintransporter beschädigte etwa 40 Meter Mittelschutzplanke, bevor er wieder nach rechts geschleudert wurde und anschließend auf dem dortigen Standstreifen zum Stehen kam. Der Fahrzeugführer wurde durch den Unfall nicht verletzt und kam mit dem Schrecken davon, so eine Polizeisprecherin.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde durch die Autobahnpolizisten festgestellt, dass der Fahrzeugführer zum Unfallzeitpunkt nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis für dieses Fahrzeuggespann war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis eingeleitet.

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