Ein Jahr mit zwei Großbränden, die viel Kraft forderten, liegt hinter den Schackensleber Feuerwehrleuten. Dass sie aber auch sonst noch einiges geleistet haben, zeigt die Bilanz bei der diesjährigen Jahresversammlung.

Schackensleben l Bei insgesamt fünf Einsätzen waren die Kameraden der Schackensleber Feuerwehr im vergangenen Jahr besonders gefordert. So sind in der Einsatzstatistik am 22. Januar ein Wohnhausbrand, am 20. März ein Ödlandbrand, am 25. Mai ein Scheunenbrand in Rottmersleben, am 4. August ein umgestürzter Baum und am 19. Dezember eine Ölspur von Schackensleben bis nach Klein Rottmersleben vermerkt.

"Bei allen Einsätzen waren wir mit voller Mannschaftsstärke im Einsatz", resümierte Ortswehrleiter Thomas Müller während seines Rechenschaftsberichts. Eine hohe Anzahl an Schichtarbeitern in der Einsatzabteilung habe sich als Vorteil erwiesen, so dass alle an die Kameraden gestellten Aufgaben gelöst werden konnten.

Fabian Lange beweist sein Können als Feldkoch

Außerdem haben die Feuerwehrleute an zwei Ausbildungstagen ihr Können gezeigt und vervollkommnet. Einer war in Heyrothsberge, der andere mit der vom Landkreis Börde unter dem Kennwort "Reiterstein 2014" initiierten Katastrophenschutzübung in der Gemeinde Sülzetal verbunden.

Einige Kameraden investierten zudem noch einen Teil ihrer Freizeit, um sich fortzubilden. Einer von ihnen war zum Beispiel Fabian Lange, der einen Lehrgang zum Feldkoch absolvierte, und anlässlich der Jahreshauptversammlung auch gleich demonstrierte, was er rund um das Zubereiten von Essen gelernt hat.

Bei Veranstaltungen im Dorfleben stetig präsent

Auch bei Veranstaltungen im Dorf sind die Kameraden der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit ihrem Feuerwehrverein schon lange nicht mehr wegzudenken. Beispiele dafür waren im vergangenen Jahr das Osterfeuer, das Sommerfest der örtlichen Kindertagesstätte, das Teichfest, der Tag der Regionen und der Weihnachtsmarkt. Ebenso waren sie bei den Festveranstaltungen anlässlich der Jubiläen in Bebertal sowie bei den Feuerwehren in Groß Santersleben und Ochtmersleben präsent und übermittelten so ihre Grüße in die Nachbardörfer.

Derzeit hat die Schackensleber Feuerwehr insgesamt 21 aktive Kameraden, sieben von ihnen sind Atemschutzgeräteträger. In der Jugendfeuerwehr werden fünf Jugendliche sowie bei der Kinderfeuerwehr "Löschdrachen" acht Mädchen und Jungen an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt.