Haldensleben l Mit fast 110 Gästen ging gestern am Rosenmontag die erste große Veranstaltung nach der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses EHFA (Ein Haus für Alle) über die Bühne. Die Volkssolidarität hatte traditionell zum närrischen Nachmittag eingeladen, und fast alle Gäste hatten sich kostümiert. Annett Damerau sorgte mit ihrem Team nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, die Damen begrüßten die Faschingsfreunde auch mit einigen Versen, in denen sie auch auf den Umzug ins neue Haus eingingen.

Für die fleißigen Damen von der Volkssolidarität war es die "Feuertaufe". Nicht nur Stammgäste stellten sich gestern ein, auch neue Besucher konnte Annett Damerau begrüßen. So viel Gäste hätten in dem großen Raum im alten Haus gar nicht Platz gefunden, da hätte man auf die Galerie ausweichen müssen. Im EHFA konnte auch im Herz des Hauses, auf dem "Marktplatz", getanzt werden. Davon machten nicht nur Helga Gostomski und Käthe März gern Gebrauch.

Sie leben sich so langsam hier ein, erzählt Helga Gostomski, "es dauert ein bisschen, man muss umdenken."

Auch EHFA-Managerin Sylke Kühling musste gestern eine flotte Sohle aufs Parkett legen, Heinrich Lemkau ließ sie vorher nicht wieder gehen. Sie freut sich, dass das Haus gut angenommen wird. Zum ersten Skatnachmittag, den Erich Lessny organisiert hatte, reizten zehn Damen und Herren. Für einen Nachmittag mit Tanz und Musik hat der agile Haldensleber auch schon einen Termin im Kalender. Tanzen, Musik hören und fröhlich sein können alle, die Spaß daran haben, am Mittwoch, 25. Februar, von 14 bis 16 Uhr. Onkel Erich lädt ein.

Schon vorher, am 20. Februar um 15 Uhr, soll ein Eine-Welt-Chor gegründet werden. Wer mitsingen will, egal, wo er herkommt, ist willkommen.

Das Puppentheater Traumland wird mit zwei Vorstellungen am 7. März ganz sicher junge Familien ins Haus holen.

 

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