Eickendorf l "Ohne die vielen aktiven und ehrenamtlich engagierten Menschen wäre unser Dorfleben nicht das, was es heute ist: Eine über viele Generationen und Kulturen hinaus gewachsene Gemeinschaft." Mit diesen Worten würdigte Udo Cherubim, Ortsbürgermeister von Eickendorf, im Namen des Ortschaftsrates die Verdienste der Menschen, die in vielfältiger Weise für ihre Mitbürger ehrenamtliche Arbeit leisten. Das Neujahrstreffen, das im Dorfgemeinschaftshaus mit einem Frühstück begann, hätte eigentlich schon viel früher stattfinden sollen, aber der Januar sei so mit Terminen voll, dass erst im Monat Februar Zeit für die Bilanz war, erklärte der Ortschef. Im Mittelpunkt seiner Festrede standen die Vorsitzenden der Vereine, der Feuerwehr und der Ortsgruppe der Volkssolidarität sowie die Mitglieder des evangelischen Kirchenrates und auch die Wahlhelfer. Das Engagement von Diana Engelke wurde beim Neujahrsempfang des Ortes im Besonderen geehrt.

Ronny Krull hat den Vorsitz des Feuerwehrvereins

"Diana Engelke hat unseren Feuerwehrverein seit 2009 als Vorsitzende geleitet. Ende des letzten Jahres hat sie die Funktion an Ronny Krull abgegeben", so Bürgermeister Cherubim. Diana Engelke habe hervorragende Arbeit geleistet. "Sie hat nicht nur den Feuerwehrverein repräsentiert, sondern das ganze Dorf", schwärmte der Bürgermeister und überreichte ihr statt einem Blumenstrauß eine Flasche Wein, den sie gemeinsam mit ihrem Mann in Ruhe und bei Kerzenschein lehren sollte. Als Beispiele ihres Einsatzes nannte er die Vorbereitungen der 700-Jahr-Feier von Eickendorf, bei dem sie scheinbar unermüdlich wirbelte. Und auch bei den Osterfeuern habe sie immer alle Fäden in ihren Händen gehalten. Diana Engelke versicherte, dass sie weiter als Mitglied im Verein der Brandschützer tätig bleiben wird.

Cherubim wisse auch, dass es den engagierten Eickendorfern gar nicht darauf ankomme, im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Für sie sei es wichtiger, sich einer bestimmten Sache anzunehmen und damit anderen Menschen zu helfen. Gerade beim Feiern würden die Eickendorfer dichter zusammenrücken.

Eickendorfer erbringen Eigenleistung

Aber auch in der Not oder bei Arbeitseinsätzen wäre Verlass auf die Vereine. Als nächstes Projekt soll der Vorbau der Trauerhalle, der 2011 entstanden war, einen Anstrich bekommen. "Das Holz des Vorbaus schreit nach den Jahren schon wieder nach Farbe. Die Stadtkasse ist fast leer. Wir hoffen, dass die Stadt uns die Farbe zur Verfügung stellt. Die Arbeitsleistung können wir erbringen", erklärte Cherubim. "Ja, es gibt noch viel zu tun", ergänzte sein Stellvertreter Frank Kaiser. Zum Beispiel sollen in diesem Jahr noch die hölzernen Schilder an den Ortsteingängen und die Bänke im Ort gestrichen werden. Nach dem Festakt nutzten die Gäste die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Eickendorfer hatten sich viel zu erzählen, denn erst abends gegen 20 Uhr war die Veranstaltung zu Ende.

 

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