Nicht nur das Haus der Erich-Kästner-Schule wird sich völlig neu präsentieren. Auch die Außenanlagen der Grundschule werden neu gestaltet. Landschaftsplaner Rainer Brokof stellte in der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial-, Kultur- und Sport-ausschusses das Projekt vor.

Haldensleben l Der Landschaftsplaner berichtete über Schulhof, Spielbereich und die von der Schule nicht genutzten Flächen. Bereits in den 1990er Jahren habe er mit der Gestaltung der Schulsportanlagen begonnen und 1994 einen Bereich zu einer intensiven Nutzung umgestaltet, erinnerte sich Brokof. Der mit Folie ausgelegte Teich sei immer noch intakt und auf der Streuobstwiese könne jetzt geerntet werden, erklärte er. Auch der Lärchenholzzaun gehe noch.

Die Spielgeräte, die etwa 20 Jahre funktionsfähig sind, mussten gesperrt werden. Hier seien Arbeiten nötig. Einiges werde ersetzt, anderes ganz neu angeschafft. Brokof sprach von Rutsche und Nestschaukel, auch eine Hängematte sei geplant. Und ein Häuschen mit natürlich gewachsenen Stämmen solle entstehen. Auch eine Klettermöglichkeit, die aussieht wie stehende bunte Zeichenstifte, kündigte er an.

Außerdem berichtete der Planer von Trampolin, Tischtennisplatte, einer kleinen Bühne und einer Tribüne für kleine Freiluftveranstaltungen.

"Wir werden auch in Zukunft nicht überall Rasenflächen halten können", sagte der Planer. Er sprach von einem "starken Spieldruck", da würde der Rasen nicht lange halten. In Spielbereichen werde es einen Fallschutz geben.

Erfahrungen beispielsweise von der Alsteinschule fließen ein, wenn es um die "Versiegelung" von Flächen im hausnahen Bereich geht. Es sollen auch Kreise gepflastert und mit Naturstein eingefasst werden, sagte der Planer und sprach dabei von Sitzbereichen.

Im rückwärtigen Bereich soll der Clara-Zetkin-Stein umgesetzt werden. Die heutige Grundschule "Erich Kästner" war vor der Wende eine zehnklassige Polytechnische Oberschule, die den Namen "Clara Zetkin" trug. Der Stein soll als Geschichtszeuge erhalten bleiben, erklärte Brokof.

Neben der Sporthalle werden Parkplätze für Lehrer entstehen, um die Parksituation zu entspannen. Die Fichten auf dem Gelände, so Rainer Brokof, müssen entfernt werden. Dafür sei jetzt noch die Möglichkeit. Von den Nadelgehölzen abgesehen, werde das Grün aber erhalten. Die Haselnussbäume müssen jedoch umgepflanzt werden. Sie müssen an den Rand der Fläche rücken. Das solle noch 2015 fertig werden. Dafür seien schon Bodenproben genommen.