Der Wahlausschuss der Gemeinde Zielitz hat auf seiner Sitzung am Montag das Ergebnis der Bürgermeisterwahl festgestellt. Amtsinhaber Dyrk Ruffer (CDU) wurde mit 353 Stimmen wiedergewählt. Er war der einzige Bewerber.

Zielitz l Spannend war der Wahltag in Zielitz sicherlich nicht. Stand bei lediglich einem Bewerber das Ergebnis doch quasi schon vorher fest.

Dennoch traten 362 der wahlberechtigten 1560 Einwohner von Zielitz und seinem Ortsteil Schricke an die Wahlurne. 353 gültige Stimmen zählten die ehrenamtlichen Wahlhelfer in den Wahlbüros in Schricke und Zielitz am Abend aus.

"Ich bin erfreut darüber, dass doch so viele Bürger zur Wahl gegangen sind", betonte Dyrk Ruffer nach der Schließung der Wahllokale und der Stimmenauszählung. Er bedankte sich bei allen Wählern, die ihm erneut das Vertrauen ausgesprochen haben.

Der Zielitzer ist seit 1994 im Amt und damit einer der dienstältesten Bürgermeister in Sachsen-Anhalt. Am 6. Juli beginnt seine nunmehr vierte siebenjährige Amtszeit.

Positive Entwicklung soll fortgesetzt werden

Dyrk Ruffer hat sich auf die Fahne geschrieben, "die weitere positive Entwicklung der Infrastruktur in Zielitz und Schricke fortzusetzen und dabei die Grundversorgung mit Arzt, Einkaufsmöglichkeiten und der Nahverkehrsanbindung nach Magdeburg weiter abzusichern".

Größte Herausforderung in der kommenden Wahlperiode wird die grundhafte Sanierung der Schule sein. "Die Planungen für dieses Millionenobjekt haben bereits begonnen", informierte Dyrk Ruffer. Zuvor wird jedoch das neue Dorftheater gebaut. Der wohl einzige Theaterneubau in Sachsen-Anhalt soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Nutzer werden das über die Zielitzer Grenzen hinaus bekannte Holzhaustheater und die beiden Schulen sein.

Dank sprudelnder Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren konnte sich die Gemeinde unter anderem ein neues Feuerwehrgerätehaus, eine Sporthalle und ein gut genutztes Bildungs- und Gemeindezentrum leisten. Im Vorjahr bekam das beheizte Zielitzer Schwimmbad eine neue Überdachung. Auch ein Großteil der Straßen ist saniert, neue Wohngebiete wurden erschlossen.

Dyrk Ruffer will auch in der kommenden Legislaturperiode die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat suchen, "denn ein Bürgermeister ist nur so gut wie sein Gemeinderat".