Damit sich auch künftige Schüler ein Bild machen können, öffnet die Niederndodeleber Grundschule regelmäßig ihre Türen. Die Räumlichkeiten - besonders nach dem Anbau 2012 - bieten viele Möglichkeiten für das Lernen.

Niederndodeleben l Die Niederndodeleber Grundschüler können nicht nur lesen, schreiben und rechnen, sie haben auch noch ganz viele andere Talente. Und genau die waren es auch, die sie beim Tag der offenen Tür der Grundschule in den Vordergrund schoben. So zeigten zum Beispiel die Mädchen der Tanzgruppe "Flash" gleich zur Eröffnung der Veranstaltung, wie sie über die Tanzfläche wirbeln können.

Ebenso verwandelte sich der Klassenraum der Zweitklässler zeitweilig in eine Theaterbühne. Wie Klassenlehrerin Gabi Günther erklärte, hatten die Mädchen und Jungen bereits für ihren Oma-Opa-Tag ein Theaterstück über den "Grüffelo" einstudiert und damit sich der Lernaufwand lohnt, hatten sie nun eine Wiederholung geplant. "Die Kinder haben schnell ihre Rollen gelernt und auch diejenigen, die sonst Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, haben viel Spaß gehabt", fügte die Lehrerin hinzu. Und auch der Applaus der Zuschauer gab ihnen Recht.

Vor und nach der Theateraufführung lohnte es sich aber, in die anderen Klassenräume zu schauen. "Der Anbau hat die Ausstattung unserer Schule seit 2012 sehr aufgewertet", unterstrich die Schulleiterin Ellen Schöndube schon bei der Begrüßung der Gäste. Und die waren auch recht zahlreich gekommen - unter ihnen auch viele Kinder, die in diesem Jahr oder in den folgenden Jahren eingeschult werden. Sie konnten sich gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern von den Qualitäten der Schule überzeugen. Wer wollte konnte sich auch von den Viertklässlern an die Hand nehmen und durch die Räume lotsen lassen.

Überall gab es etwas zu entdecken - so beispielsweise auch verschiedene Instrumente und Lehrmaterialien im Musikraum. Blicke in die Bibliothek, in den Mehrzweckraum mit der interaktiven Tafel, in den Computerraum oder in den Werkraum lohnten ebenso. Im Werkraum konnten die Kinder kreativ werden und sich eine kleine Erinnerung an den Tag der offenen Tür basteln. Dicht umlagert war hier zudem die Autorennbahn, die Schüler im Werkunterricht gebaut haben. Die kleinen Autos drehten fast pausenlos eine Runde nach der anderen. "Wir haben außerdem Lernspiele für die Besucher vorbereitet und unsere Schulhündin Cora ist auch da. Jeder Lehrer hat eine Station vorbereitet", erklärte Ellen Schöndube.

War der Tag der offenen Tür schon ein Höhepunkt im Verlauf des Schuljahres, so schließt sich gleich der nächste an. Die zweiten Klassen machen ihren "Ernährungsführerschein".

Bilder