Haldensleben (mb) l 170 Pädagogen kamen am Donnerstagmittag ins Streiklokal nach Haldensleben. 150 davon gehören der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an, die anderen dem Philologenverband und dem Verband Bildung und Erziehung. Gemeinsam wollen sie für ihre Ziele eintreten. Die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Eva Gerth und der GEW-Kreisvorsitzende Volker Thiele informierten ihre Kolleginnen und Kollegen, die fast aus dem gesamten nördlichen Landkreis Börde gekommen waren, über den gegenwärtigen Stand.

Die Lehrer kämpfen nicht nur um eine Gehaltserhöhung, sie fürchten um ihre Altersvorsorge, sie wollen die Gleichstellung von angestellten und verbeamteten Lehrern, die Einstellung von zusätzlichen jungen Lehrern und mehr Förderlehrer, die eine wirkliche Inklusion an den Schulen möglich machen. Am 11. März wird es einen ganztägigen Streik geben. Dann werden die Lehrer nach Magdeburg fahren, um ihren Forderungen gemeinsam Gehör zu verschaffen.