Eine ganztägige Einsatzübung hat am Sonnabend 127 Feuerwehrleute und Gäste auf das Gelände der Weferlinger Quarzwerke geführt. An acht Ausbildungsstationen wurden theoretisches Wissen und Praxis vermittelt.

Oebisfelde-Weferlingen l Acht Einsatz- und Ausbildungsgebiete des Brandschutzes und der Brandbekämpfung waren am Sonnabend Bestandteil einer ganztägigen Übung der freiwilligen Feuerwehren aus Beendorf, Hödingen, Hörsingen, Klinze, Oebisfelde, Ribbensdorf, Schwanefeld, Siestedt, Walbeck, Weferlingen sowie des Löschzuges aus Grasleben.

Als Einsatzort hatten sich die Feuerwehren die Weferlinger Quarzwerke auserkoren, die mit ihrem weitläufigen Gelände und den unterschiedlichen Themenfeldern ideale Bedingungen für die Kameraden lieferten. Die Sicherheitsbeauftragten des Unternehmens, Helmut Böker und Marcus Basilius, begleiteten die Übung und halfen, wo immer ihre Unterstützung benötigt wurde. Beispielsweise bekamen die Oebisfelder ihre Drehleiter wegen eines fehlenden Starthilfekabels nicht sofort in Gange. Da konnte Marcus Basilius schnell helfen. Nur Minuten später lief alles wieder wie am Schnürchen.

78 Mitglieder aus den zehn Feuerwehren und dem Löschzug, der aus Kameraden aus mehreren Ortsfeuerwehren besteht, nahmen im Gruppenbetrieb an der Ausbildung teil. Im Losverfahren waren sie ihren jeweiligen Gruppen zugeordnet worden, so dass jeder auch mal die Technik des anderen und andere Kameraden kennen lernen konnte.

Absolviert wurden die Stationen Schaum- und Strahlrohrtraining, Feuerlöscherausbildung, Atemschutz-ausbildung, Trennen von Werkstoffen, Umgang mit der Motorsäge, Funk- und Digitalfunk, Einatz von Hubrettungsfahrzeugen und praktische Atemschutzausbildung.

Um die Verpflegung zum Frühstück und zum Mittag kümmerten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weferlingen. "Nicht alle Feuerwehren verfügen über die gleiche Technik, treffen aber im Einsatzfall aufeinander und müssen gemeinsam arbeiten", sagte Weferlingens Wehrleiter Stephan Walther, der den Einsatz mit seinen Kameraden organisiert hatte. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass jeder mal dem anderen über die Schulter schauen könne. Im Notfall müsse schließlich jeder Handgriff sitzen. Wer aber noch nie mit einem Einsatzgerät gearbeitet habe, der wisse auch nicht, schnell damit umzugehen und helfen zu können.

Jeder sieht tagtäglich irgendwo in seinem Arbeitsumfeld Feuerlöscher hängen, aber in der Hand hatte man so ein Gerät oftmals noch nie. Wie also sollte man im Brandfall schnell sein können, nannte Stephan Walther während einer Rundfahrt zu den Stationen ein weiteres Beispiel. Christian Pitterling vom Sachbereich Feuerwehren der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen, hatte sich der Rundtour angeschlossen.

Insgesamt hatten sich an der Übung 127 Teilnehmer beteiligt.

 

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