Weferlingen l Von 2010 bis 2014 hielt die 3. Weferlinger Kirschkönigin, Maria Pitterling, das royale Zepter in der Hand, repräsentierte Weferlingen und die Region auf vielen Veranstaltungen. Dann endete ihre Herrschaft, und Celina Eichelmann übernahm die Regentschaft.

Normalerweise ist es üblich, dass die scheidende Majestät sich mit dem Pflanzen eines Kirschbaumes verabschiedet. Marias Vorgängerinnen taten dies vor dem Heimat- und Apothekenmuseum auf dem Gutshof, doch dort fehlte es dann an Platz.

Ehe eine neue Stelle gefunden wurde, ruhte die Pflanzung, wurde nun aber am Sonntag nachgeholt. Künftig wird eine Kirschbaumallee die Festwiese an der Aller säumen und dem Weg dort Schatten spenden.

"Ich habe den stärksten Baum ausgewählt, den ich finden konnte", sagte Gerald Wolters von seinem Besuch in der Baumschule vor einigen Wochen. Das Pflanzloch war bereits vorbereitet, als Maria mit ihrer Nachfolgerin Celina den Spaten für die letzten Handgriffe und die Gießkanne für die erste Wässerung unter dem Applaus zahlreicher Zuschauer in die Hand nahm. Bei der Kirsche handelt es sich um "Büttners Rote", keine Zierkirsche, wie ursprünglich einmal kurz angedacht, sondern ein richtiger Kirschbaum, der mit seinen weiß-rosa Blüten im Frühjahr und seinen Früchten im Sommer die Weferlinger beim Flanieren an der Aller erfreuen soll.

Die Wiese bietet Platz für mehrere Generationen von Kirschköniginnen, denn bis deren Rand bepflanzt ist, werden etliche Jahre ins Land gehen.

Erfreulich, dass sich ein Anlieger bereit erklärt hat, bei dem Jungbäumchen immer mal nach dem Rechten zu sehen und hin und wieder auch eine Kanne Wasser zu spendieren. Weferlingens Ortsbürgermeister Hans-Werner Kraul dankte am Montagabend in der Ortsratssitzung noch einmal für dieses Engagement.