Im Vorfeld der Stichwahl zum Haldensleber Stadtoberhaupt hat die Volksstimme den beiden Kandidaten Regina Blenkle (FUWG) und Henning Konrad Otto (parteilos, für die CDU) sechs Fragen gestellt. Heute antworten sie auf die letzte Frage: "Warum sind Sie der bessere Bürgermeister/die bessere Bürgermeisterin?"

Regina Blenkle: Nach 25 Jahren politischer Arbeit in Stadtrat, Kreistag und Landtag möchte ich gern die erste Bürgermeisterin für Haldensleben sein. Es ist problematisch, wie in dieser Stadt mit anderen Meinungen und Positionen umgegangen wird. Sie werden als Bedrohung interpretiert, man wird virtuell mit Tomaten beworfen. Statt Argumenten - persönliche Beleidigungen. Neue Ideen werden nicht zugelassen, Alternativen ignoriert, dem Bürger wird vermittelt, dass eine Bürgermeisterin Rückschritt bedeutet.

Man sagt, dass man nichts besser machen kann, man möchte "besser bleiben", und die Ideen der anderen zur Weiterentwicklung unserer Stadt werden dann als eigene Vorschläge verkauft. Ich werde Ihnen nichts versprechen, ich bin nicht besser - nur anders.

Ich stehe für folgendes: Tunnel-Abstimmung, ich setze den Wunsch der Mehrheit um; Förderung Sport/Vereine, Stadtsanierung, Alt-Haldensleben und sonstiges - darüber wird vom Stadtrat in Abhängigkeit der Haushaltslage entschieden nicht von mir; wer Belohnungen/Geschenke annimmt, obwohl es grundsätzlich verboten ist, oder anderweitig korrupt ist, muss sich dafür verantworten, egal ob er Otto Normalverbraucher oder Politiker ist; Gute Zusammenarbeit der FUWG mit WPA, FDP, Grünen, der Bürgerfraktion, Fabian Damerau und Reinhard Schreiber (CDU) - weitere, die mich ausdrücklich in meiner Bürgerpolitik unterstützen; das Wesen der Demokratie ist für mich, sich mit anderen als Gleichen über komplexe Interessen und Machtvergabe auf Zeit zu verständigen.

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Henning Konrad Otto: Weil ich weiß, wovon ich rede, und nur das verspreche, was ich halten kann!

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