Lockstedt. Die Anwohner der Straße Zur Mühle wollen den Charakter ihrer Straße erhalten und keinen grundhaften Ausbau, sondern eine Reparatur. Bei der Anliegerversammlung am Mittwochabend (Volksstimme berichtete) waren die betroffenen Grundstückseigentümer noch ohne Ergebnis auseinander gegangen.

Am Abend darauf wurde weiter diskutiert und beraten. "Die Mehrheit der anwesenden Anlieger hat sich jetzt darauf geeinigt, den Antrag zu stellen, dass die Straße auf Kosten der Grundstücksbesitzer instandgesetzt werden kann", informierte zum Ergebnis Anwohnerin Mila Jacksch.

Anwohner Klaus Wolf beschrieb: "Diese Instandsetzung ist sehr umfangreich. Fast ein Drittel der Straße wird ja dabei erneuert. Der vordere und der hintere Bereich werden komplett saniert. Da bleiben eigentlich nur noch die Zwischenräume, wo die Vertiefungen hochgenommen werden."

Wolf ist sich sicher, dass die Kosten bei einem Neubau, einem grundhaften Ausbau, für die Anlieger um ein Vielfaches teurer sein werden. "In der heutigen Zeit, in der die Kommunen verpflichtet sind zu sparen, ist es doch eigentlich von Anliegern ein gutes Angebot an die Stadt", meinte Wolf.

Die Entscheidung, wie nun weiter verfahren wird, soll in der nächsten Sitzung des Oebisfelder Ortschaftsrates am 14. März gefällt werden.