Die besten Mathe-Asse der Klassen 5 bis 9 der Calvörder Sekundarschule "Brüder Grimm" wetteiferten bei der Olympiade um eine gute Platzierung. Die besten Rechner wurden mit Urkunden, Preisen und Kuchen belohnt.

Von Anett Roisch

Calvörde. Die hellsten Köpfe, die sich zuvor beim Klassenausscheid für die Mathematik-Olympiade qualifiziert hatten, versammelten sich in der zweiten Runde zur Schulolympiade. Mit Zahlen kämpften die Fünft- bis Neuntklässler um die beste Platzierung. Dabei galt es auch bei praktischen Sachaufgaben Antworten zu finden, zum Beispiel auf Fragen, wie viel ein weißes oder ein bereits gefärbtes Osterei beim Einkauf kostet? Und ob die Familie Geld spart, wenn sie die weißen Eier mit gekaufter Farbe selbst bunt gestaltet? Gefragt war unter anderem, wie viel Kubikmeter Erde ein Bagger in drei Stunden hebt? Aber auch das Ergänzen von Zahlenreihen, Bruchrechnen und Aufgaben mit geometrischem Charakter hatten es in sich. "Schwierig für die Schüler sind meist die komplexen Aufgaben", erklärte Dorothee Hüttner, Lehrerin für Mathematik. Bei der seit fast 20 Jahren stattfindenden Olympiade in der Calvörder Schule wurden die drei Bestplatzierten ausgezeichnet.

"Ihr seid unsere besten Mathematiker", lobte Schulleiter Karl Einhorn und hob Angelo Bicknese hervor, der sich in jedem Jahr auf den ersten Platz rechnete. Einhorn bedauerte, dass die weiterführenden Matheleistungsvergleiche für Sekundarschulen und Gymnasien gleiche Aufgabenstellungen haben. "Diese Auswertung wäre für unsere Schüler ungerecht", meinte Einhorn.

Feierlich überreichten der Schulleiter, Mathe-Lehrerin Hüttner und Sieglinde Hänsel vom Förderverein der Schule den Siegern Urkunden sowie Sachpreise und Gutscheine zur Belohnung. Ein Dankeschön ging an die Mitglieder des Schulfördervereins, die die Preise für die Olympiade finanziert hatten. Außerdem gab es noch Pfannkuchen für die Mathe-Asse.