Calvörde. Unter dem Motto "Die Jahresuhr steht niemals still" erlebten die Vorschulkinder des Einzugsbereiches der Gemeinde Calvörde einen aufregenden Musiktag im Calvörder Hort. Der Tag, an dem sich alles um Musik drehte, gehört zu den Veranstaltungen, die im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Tagesstätten Calvörde, Wegenstedt und Zobbenitz sowie der Grundschule Wegen-stedt im Terminkalender dieser Bildungseinrichtungen stehen.

"Der Musiktag gibt viele Möglichkeiten, dass die Kinder aus verschiedenen Orten sich untereinander besser kennenlernen. Mit Musik lassen sich Menschen schnell in Bewegung und in Kontakt bringen. Schließlich werden die Kinder später gemeinsam eingeschult", erklärte Sonja Klement, die verantwortliche Erzieherin für die Vorschulkinder in der Calvörder Kita.

Ziel der Einrichtungen ist es, für die Kinder einen noch besseren Übergang vom Kindergarten in die Schule zu schaffen. Im vergangenen Jahr unterzeichneten Vertreter aus den drei Tagesstätten sowie der Grundschule Wegenstedt einen Vertrag, um die Ziele eines neuen Bildungsprojektes zu verwirklichen.

Durch verschiedene Formen der musikalischen Unterhaltung hatten die Kinder die Gelegenheit, ihre Fantasie zu beweisen und zum Beispiel bei Bewegungsspielen ihre Kreativität zu entwickeln.

Dabei schlüpften die Mädchen und Jungen in Theaterrollen und hatten so die Chance, den Charakter dieser Rolle zu verkörpern. Das funktionierte bei Liedern wie "Guck, die Katze tanzt allein" oder "Wir öffnen jetzt das Taubenhaus".

In einem anderen Zimmer erzählten die Erzieherinnen Klanggeschichten, die die Kinder ausgestalteten. Dabei drehte sich die Jahresuhr. Im nächsten Raum konnten die künftigen Schulanfänger Tänze zu verschiedenen Anlässen ausprobieren. Die Tänzer entwickelten selbst Bewegungen. Nele Lüer aus der Zobbenitzer Kindertagesstätte "Eichkätzchen" drehte sich als Hoppelhase Hans im Kreis.

Während sich die Jungs in "Musicmen" verwandelten, rockten auch die Mädchen um die Welt. Als Gage gab es für die Musiker Zuckerwatte. Als Beweis für ihr musikalisches Können bekamen alle Kinder eine Urkunde als "anerkannte Musiktalente".