Haldensleben. Die Wahl eines neuen Vorstandes kann bei der Initiative Haldens- Leben-dig nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Nachdem auch Lutz Zimmermann vor einigen Wochen aus dem Vorstand zurückgetreten ist, hat die Initiative jetzt nur noch zwei führende Köpfe. Vorstandsmitglieder sind jetzt lediglich noch der zweite Vorsitzende, Christoph Krause, und der Beisitzer Jens Damerau. Cornelia Fehse ist als Sprecherin der Arbeitsgruppe Gastronomie ebenfalls im Vorstand integriert.

Lutz Zimmermann nannte als Grund für seinen Rücktritt, dass der Verein sich verändert und dass auch im Vorstand einmal neue Mitglieder ihre Ideen einbringen sollten. Er hat 1996 die Initiative mit aus der Taufe gehoben und sehr lange aktiv in verschiedenen Positionen, die mit der Initiative verbunden waren, mitgearbeitet.

Nach Aussage des zweiten Vorsitzenden Christoph Krause soll nach der Regionalen Leistungsschau "Hupe" relativ zeitnah eine Mitgliederversammlung einberufen werden. Der Vorstand wird bis dahin abklären, ob nur die zwei fehlenden Vorstandsmitglieder nachgewählt werden oder gleich der ganze Vorstand neu gewählt wird. Die turnusmäßige Neuwahl würde im kommenden Jahr anstehen. "Wichtig ist, dass wir Bewerber finden, die sich der Aufgabe stellen wollen", erklärte Krause auf Nachfrage der Volksstimme.

Holger Scheibig, der sich um das Innenstadtmanagement in Haldensleben kümmert, meinte bei der jüngsten Versammlung der Initiative, dass es vorteilhaft wäre, wenn ein Händler den Vorsitz übernehmen würde. Von den etwa 50 Mitgliedern der Vereinigung sind etwa die Hälfte Innenstadthändler.

In der Diskussion wurde festgestellt, dass die Arbeit aber nicht nur an dem Vorstand und der Geschäftstelle hängenbleiben dürfte. So meinte Kurt Hegner zum Beispiel: "Die Gemeinschaft macht stark, aber man müsste sich auch einbringen." Nadja Peters befürwortete auch, dass jedes Vereinsmitglied die Arbeit mittragen sollte. Stefan Rost hingegen vermisste in der Stadt Haldensleben ein wenig das Zusammenspiel zwischen Geben und Nehmen - und wünschte sich daher auch ein besseres Miteinander zwischen den Händlern und der Stadtverwaltung.