Wegenstedt. Intensiv diskutiert haben die Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins Wegenstedt bei ihrer jüngsten Zusammenkunft. Zu den Hauptthemen gehörte die Gestaltung des Friedhofes. "Herausgekommen ist, dass die so genannte grüne Wiese - also das anonyme Gräberfeld - auch in Wegenstedt installiert werden soll. Es soll dieses Angebot geben", erklärte Gerhard Reinecke, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins. Vor ein paar Jahren war die Auffassung zum Thema noch ganz anders. "Wir folgen so der aktuellen Entwicklung der Zeit. Außerdem soll es ein Urnengräberfeld geben. Die Nachfrage ist jetzt einfach da", sagte Reinecke und beschrieb noch eine dritte Variante: "In Betracht gezogen wird auch ein Gräberplattenfeld. Da soll eine Grabplatte, die etwa 60 bis 80 Zentimeter groß ist, ebenerdig in den Rahmen gelassen werden. Auf einer Granitplatte könnten dann die Initialen eingraviert werden."

Diskutiert wurde auch über die künftige Verfahrensweise bei der Nominierung für den "Hirsch von Wegenstedt".

"Wir wollen uns bei der Vergabe dieser Ehrung den Orientierungen der anderen Ortschaften anpassen. Das heißt, die Nominierungen gehen von Wegenstedt aus, um dann im Sozial-, Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Calvörde bestätigt zu werden. Von dort aus wird dann auch die Urkunde erstellt", sagte der Vorsitzende und ergänzte: "Die Verfahrensweise, die wir bisher in Wegenstedt gepflegt haben, soll soweit wie möglich erhalten bleiben."

Zur Festvorbereitung sind Aufgeben verteilt

Der dritte und längste Teil des Abends war die Planung der Feierlichkeiten "700 Jahre Ersterwähnung Wegenstedt", die vom Donnerstag, dem 11. bis zum Sonntag, dem 14. August, stattfinden. Extra für die Vorbereitungen wurde bereits ein Arbeitskreis gebildet.

Es gibt bestimmte Themenfelder wie den Festumzug. "Der 11. August ist zum Beispiel mit ,Geschichte pur\' überschrieben. Der sehr aktive Chronikverein hat diesen Tag in seiner Regie. Es wird eine Ausstellung - eine Präsentation mit der Entwicklung von Wegenstedt - geben. So gibt es für jeden Tag ein Event mit einer bestimmten Verantwortlichkeit ", verriet der Vorsitzende. Über den Stand der Dinge sagte Reinecke: "Wir sind bei den Vorbereitungen schon recht weit und arbeiten bei der Planung mit konkreten Zuständigkeiten. Die Einbeziehung der Vereine ist sehr groß."