Weferlingen (cbo). Mit dem Stück "Die Hexe vertauscht die Jahreszeiten" gelang es der Arbeitsgruppe Fachwerkstraße und dem Bürgerverein Weferlingen auch in diesem Jahr, die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Das Puppenspiel lockte am Sonntag zahlreiche kleine und große Leute in den Versammlungsraum der Weferlinger Feuerwehr, aber auch in das Heimat- und Apothekenmuseum, das vom Bürgerverein betrieben wird.

Vereinsmitglied Anne-Katrin Stickl freute sich im Museum riesig über die vielen Besucher in der historischen Apotheke von 1836. So kamen zum Beispiel die Moorwichtel, die jüngsten Junior-Ranger aus Kämkerhorst, zu Besuch. Die Kinder durften auch ausprobieren, wie vor über 150 Jahren Arzneimittel hergestellt wurden. Aber auch viele Erwachsene schauten sich in den Ausstellungsräumen auf den zwei Etagen um. Die Weferlinger Heimatgeschichte wird hier noch lebendig gehalten.

Der Höhepunkt des Tages für die Mädchen und Jungen war das Puppentheater. Hinter dem Vorhang hatten Bärbel Donhof und Irina Hackert als handelnde und singende Puppenspielerinnen Platz genommen. Heike Konopka, die in den Vorjahren mitspielte, aber ihre Stimme noch etwas schonen muss, übernahm die Rolle der Souffleuse.

Doch die wichtigsten Personen waren - wie so oft beim Puppentheater - die zuschauenden Mädchen und Jungen. Sie fieberten mit Kasper und Gretel, die die Hexe gemeinsam mit dem Raben das Fürchten lehren und sie dazu bringen, die verhexten Jahreszeiten wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen. Die Hexe nämlich hatte sich schrecklich geärgert, dass mit den ersten Frühlingsblumen immer so viele Leute wie Gretel in den Zauberwald kommen, um Blumen zu pflücken und damit ihre Ruhe stören. Plötzlich lässt sie es wieder Winter werden. Das können Kasper, der auch noch Geburtstag hat, und Gretel natürlich nicht zulassen und verbünden sich mit dem Raben und den kleinen Zuschauern.

Nach einem lang anhaltenden Applaus nutzten vor allem die Eltern und Großeltern noch die Gelegenheit, von einem vielfältigen Kuchenbuffet zu kosten. Unterdessen versuchten die Kinder bei einer Verlosungsaktion, die Hauptgewinne zu kassieren. Doch Nieten und Verlierer gab es keine, so dass alle zufrieden den Nachhauseweg antreten konnten.

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