Haldensleben (mg). Zwei Pflanzaktionen haben die Mitarbeiter des Betreuungsforstamtes Flechtingen rund um den Tag des Baumes organisiert.

Es ist schon Tradition, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Haldensleben auf die Bedeutung des Waldes aufmerksam zu machen. An der erst im vergangenen Jahr fertiggestellten Eisenbahnbrücke am Papenberg pflanzten Haldensleber Schüler gestern gemeinsam mit Forstamtsmitarbeitern sowie mit Bürgermeister Norbert Eichler insgesamt 25 Elsbeeren. Mit dabei waren ebenso Ralf Geisthardt, CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Sachsen-Anhalt, sowie SPD-Landtagsabgeordnete Rita Mittendorf. Sie packten gemeinsam an, um die Elsbeeren in die Erde zu bringen. Bürgermeister Eichler betonte die Bedeutung des Waldes: "Wir brauchen den Wald nicht nur zur Erholung, sondern verkaufen auch Holz, und die Einnahmen investieren wir." Dass dabei die Nachhaltigkeit an vorderster Stelle steht, verdeutlichte Hubertus Hlawatsch, Forstamtsleiter des Betreuungsforstamtes Flechtingen. "In Deutschland ist es gute Tradition, dass nie mehr abgeholzt wird als nachwächst." Die Elsbeere als Baum des Jahres an der neuen Eisenbahnbrücke einzupflanzen, zeige, dass man Fortschritt und Natur miteinander verbinden könne. Die Bedeutung des Waldes hoben auch Schüler der Evangelischen Sekundarschule sowie vom Prof.-Friedrich-Förster-Gymnasium hervor. Sie hatten Lieder, Gedichte und Vorträge vorbereitet und vor der Pflanzaktion vorgetragen.

Bereits einen Tag zuvor hatte Revierförster Harald Eisenkrätzer gemeinsam mit einer Satueller Nordic-Walking-Gruppe eine Elsbeere am Fuße des Backofenbergs gepflanzt. Die elf Frauen und Männer sind dort jeden Mittwoch unterwegs und verfolgen die Entwicklung des Waldes mit wachsamen Augen. Sie versprachen, die junge Elsbeere unter ihre Fittiche zu nehmen.

 

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