Rottmersleben (car). Die "Serviceschnitten" hatten sich auch in der vergangenen Woche wieder mächtig ins Zeug gelegt. Schon einige Tage bevor das DRK-Blutspendemobil am Freitag vor dem Sportlerheim Station machte, haben sie gewirbelt. Für das leckere Büfett, mit dem die freiwilligen Blutspender jedes Mal verwöhnt werden, musste eingekauft werden. Das geht, wie die "Serviceschnitten" verraten, nur mit einer knallharten Kalkulation, obwohl sie ja nie genau wissen, wieviele Spender zu den Terminen kommen. Diesmal waren es 79 Spender, darunter vier Erstspender.

Sie konnten sich nach dem Blutspenden nicht nur mit selbstgebackenem Kuchen, sondern auch mit warmen Würstchen, Soljanka, belegten Brötchen und Salaten stärken. So manche Stunde hatten die ehrenamtlichen Helferinnen dafür im Vorfeld wieder in der Küche verbracht. "Für uns ist das was Gutes", sagte Barbara Pasemann stellvertretend für alle "Serviceschnitten".

Doch das Büfett ist nicht das Einzige, das die Helferinnen zur Blutspende organisieren. So konnten sich die Kinder schon mal auf der Hüpfburg vergnügen, während die Eltern Blut spendeten, oder es gab für jeden Spender ein Los, das mit einem garantierten Gewinn verbunden war. "Weil man ja immer wieder liest, dass gerade junge Spender fehlen, bekommt jeder Erstspender bei uns einen Gutschein", erzählte Sigrid Leopold von einer Aktion, die sehr großen Erfolg bringt. Übrigens kommt auch das Blutspendemobil nicht zufällig nach Rottmersleben. Vor einigen Jahren hatten einige der heutigen "Serviceschnitten" die Idee dazu. Eine Anfrage beim DRK war erfolgreich, und so erscheinen heute auch Spender aus den umliegenden Dörfern regelmäßig in Rottmersleben zu den Spendeterminen. "Wir streben die 100 Spender pro Termin an", sagte Sigrid Leopold, die stolz berichtete, dass es in der Vergangenheit bereits einen Termin mit 91 Spendern gab. Das wäre zwar eine logistische Meisterleistung für das Büfett, aber durchaus zu schaffen.

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