Velsdorf. Ganz im Zeichen des Sports stand der Sonnabend in Velsdorf. Während Kicker in fünf Mannschaften, um den Ostendorf-Pokal kämpften, zeigten 26 Familien ihr Geschick beim Wettbewerb um den Titel "Sportlichste Familie".

Spiele der besonderen Art hatten sich die Brandschützer der Velsdorfer Feuerwehr und die Schützen des Ortes ausgedacht. Dabei galt es unter anderem, zu zweit auf Skiern im Parcours zu laufen, im Team mit der Kübelspritze Büchsen mit einem Wasserstrahl vom Tisch zu fegen und mit dem Fußball ins Tor zu treffen. Außerdem galt es im benachbarten Schützenheim mit einem Lasergewehr ins Schwarze zu treffen. Dabei hatten die Mütter, Väter und Kinder sichtlich großen Spaß.

"Seht ihr die große Staubwolke? Gerade eben wurde Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake extra für die Siegerehrung per Hubschrauber eingeflogen" flunkerte Mario Staats, der wieder in seiner Funktion des Moderators mit Charme und Witz die Gäste auf dem Sportplatz begeisterte. "In Velsdorf wird nicht nur feste gefeiert, sondern es werden hier auch tolle Feste gefeiert", schwärmte Schliephake und dankte allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Volkssporttages beigetragen haben und im Besonderen dem Vorstand der Sportgemeinschaft Velsdorf/Mannhausen. "Traditionen - wie diese - können nur gewahrt werden, wenn es Menschen gibt, die sich vor den Karren spannen lassen", weiß der Bürgermeister.

Die höchste Punktzahl hatte das Familienteam, das aus Mario Dreyer, Nicole Meinicke und Sohn Maximilian bestand. Jubelnd nahmen sie vom Bürgermeister den Siegerpokal entgegen. Auf den zweiten Platz hatten sich gemeinsam die Familien Klengler und Grothe gespielt. Über den Pokal des Drittplatzierten freuten sich Sina Zierenberg, Henrik Schulz und Anna-Lena Ahlvers, die als Deutschland-Team an den Start gegangen waren.

Die größte Trophäe gab es beim Ostendorf-Turnier. Der Wanderpokal ging an die Fußballer aus Velsdorf, die anscheinend ihren Heimvorteil genutzt hatten. Das Team mit dem Titel "Neufundland", in dem Spieler aus verschiedenen Orten kickten, kam auf den zweiten Platz. Platz drei belegten die Alten Herren, die aber als "Geheimwaffe" einen ganz jungen Spieler, den elfjährigen Maurice Krause, in ihrer Mannschaft hatten. In der Platzierung folgte die Alkoholvernichtungstruppe aus Mannhausen, die eigentlich gar nicht so viel Hochprozentiges trinkt, wie ihr Name verspricht. Dicht gefolgt von den Bremen Fans, die in den umliegenden Orten wohnen.

Weiter gefeiert wird in Velsdorf beim Sport- und Schützenfest vom 6. bis zum 8. Mai.

 

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