Mit einer Feierstunde haben sich die Leitung der Kreismusikschule Haldensleben/Wolmirstedt sowie die Kreisverwaltung bei den Teilnehmern des Wettbewerbs "Jugend musiziert" bedankt. Die Mädchen und Jungen hatten sowohl beim Regional- als auch beim Landesausscheid sehr gute Ergebnisse erzielt. Ein Dank galt am Dienstagabend auch den Musikschullehrern sowie den Eltern der Musikschüler.

Haldensleben. Mit sehr guten Ergebnissen haben Musikschüler der Kreismusikschule Haldensleben/Wolmirstedt den Jugendwettbewerb "Jugend musiziert" auf regionaler und auf Landesebene absolviert. Und mehr noch: Moritz Schmeier und Leonhard Schwarz haben sich als Klarinetten-Duo für den Bundesausscheid im Juni qualifiziert. Ebenfalls die nötige Punktzahl für die Teilnahme erreichte das Klarinetten-Duo Mareike Ratzeburg und Klara Franke in der Altersgruppe II. Jedoch gibt es in ihrer Altersgruppe noch keinen Wettbewerb auf Bundesebene. Musikschulleiter Armin Hartwig ist mächtig stolz auf das Erreichte aller Teilnehmer. Und nicht nur er: "Der ganze Landkreis ist stolz auf die Ergebnisse", sagte Joachim Hoeft, zuständiger Dezernent in der Kreisverwaltung. Der Landkreis schmücke sich gern mit seinen beiden Kreismusikschulen. "Regional- und Landeswettbewerbe sind Zeiten der Rechenschaftslegung für die Kreismusikschulen. Und wenn man sich die lange Liste der Teilnehmer beider Kreismusikschulen ansieht, dann ist dies ein Zeichen für Qualität. Und die Ergebnisse lassen aufhorchen", lobte der Dezernent.

18 Mädchen und Jungen der Kreismusikschule Wolmirstedt/Haldensleben hatten beim Regionalwettbewerb im Januar teilgenommen und waren zum Landeswettbewerb nach Dessau gekommen. Gut abgeschnitten hatten dort außerdem Julia Schreiber und Leon Kocherscheid als Duo in der Kategorie "Neue Musik". Die Ergebnisse des Querflötenquartetts Anne Lietze, Lavinia Bergmann, Kathleen und Verena Olschak sowie der Pianisten Helene Müller, Adrian Kelinger und Caroline Nobst konnten sich ebenfalls sehen lassen.

Ein großes Dankeschön ging am Dienstagabend auch an die Musikschullehrer Uwe Blamberg, Tetjana Litmanovych, Palmen Kisselkov, Andreas Berg und Christiane Breternitz. Für sie gab es von Joachim Hoeft als kleine Anerkennung eine Flasche Wein. "Wir haben bisher immer hochqualifizierte Lehrer gehabt. Das ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann", lobte Joachim Hoeft. Ein Dank ging zudem an die Eltern der Musikschüler, die stets zur Stelle sind, wenn es darum geht, die Kinder zu Wettbewerben oder Auftritten zu bringen. Und die Kreismusikschüler absolvieren immerhin 130 Auftritte pro Jahr, wie Armin Hartwig herausstellte.

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