Viel getan hat sich in den vergangenen Jahren in und an der Grundschule Weferlingen. Die Schüler und Lehrer lernen und lehren in hellen, freundlichen Räumen. Davon konnten sich die Besucher des Tages der offenen Tür am Sonnabend überzeugen.

Weferlingen. "Trotzdem schon viel an unserer Schule passiert ist, haben wir natürlich noch Wünsche", sagte Schulleiterin Doreen Haensch zur Begrüßung der Eltern, Großeltern, Geschwister und anderer neugieriger Gäste.

Zu den Wünschen gehören die Sanierung des Sanitärbereiches und ein Anbau für die Schule, denn in den nächsten zwei Jahren steigt die Schülerzahl von jetzt 130 auf dann 170. Gemäß den Veränderungen im Zusammenhang mit der Schul-eingangsphase (SEP) an eine schulische Ausbildung, so Doreen Haensch, würden dann auch mehr Räume für die Arbeit in kleineren Gruppen benötigt.

Mit der SEP hätten Schülerinnen und Schüler bis zu drei Jahre Zeit, die ersten beiden, wichtigen Schuljahre zu bestreiten.

Ihre dringende Bitte richtete sie deshalb in Richtung Verwaltung der Einheitsgemeinde, auch wenn Bürgermeisterin Silke Wolf am Sonnabend selbst nicht anwesend war. Stellvertretend für Ortsbürgermeister Hans-Werner Kraul, der verhindert war, hatte sich Dirk Kuthe eingefunden, der als Ratsmitglied die Wünsche sicher weitergeben wird.

Einen Leitgedanken der Schule nannte Doreen Haensch: "Jedes Kind lernt anders." Das bedeutet aber auch, dass die Lehrer differenzierter mit den Kindern arbeiten müssen. Jeder Schüler sei individuell nach seinen Stärken und Schwächen zu fördern und zu fördern. Bevor sich die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften (AG) der Grundschule vorstellten, begrüßte die Schulchefin die Leiterin der benachbarten Kindertagesstätte "Allerspatzen", Gabi Jensch. Mit ihrer Einrichtung und den anderen Kitas des Einzugsbereiches verbindet die Schule seit Jahren eine gute Zusammenarbeit. Ebenso pflegt die Schule die Kontakte zur örtlichen Bibliothek, zum Schulträger und natürlich zum Förderverein der Grundschule, dem viele Neuerungen der vergangenen Jahre zu verdanken sind. Die Mitglieder des Fördervereins hatten am Sonnabend die Versorgung der Besucher mit Waffeln, Bockwurst und Getränken übernommen - selbstredend zugunsten der Grundschule.

 

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