Altenhausen hat eine schnelle Eingreiftruppe. Beim ersten Spaßwettkampf der Freiwilligen Feuerwehr Emden sicherten sich die Männer und Alten Herren aus Altenhausen jeweils den Sieg. Der Parcours beim Löschangriff war allerdings mit einigen Hindernissen gespickt.

Emden. Auf den ersten Blick fand sich nichts Ungewöhnliches auf der Wiese am südlichen Ortseingang von Emden. Feuerwehrfahrzeuge hatten nebeneinander Aufstellung genommen, ein Parcours war aufgebaut.

Doch wer genau hinschaute, erkannte schon einige ungewöhnliche Dinge. So war der Löschangriff als Hindernisparcours aufgebaut. Schon am Start mussten riesengroße, runde Strohballen überwunden werden, um zum Feuerwehrequipment zu gelangen. Auf der Strecke mussten die Kameraden durch ein aus Paletten errichtetes Tor klettern.

Auch die Uniform einiger Feuerwehrkameraden mutete eher ungewöhnlich an. Während sich die Altenhäuser Kameraden komplett in alten Overalls zeigten, nahmen die Erxleber Männer das Wort Spaßwettkampf wörtlich. Sie traten zum Teil als Hausfrauencrew mit Kittelschürze, Minirock und Perücken an.

"Da wir einen solchen Wettkampf zum ersten Mal überhaupt ausrichten, wollten wir nicht gleich einen richtigen Löschangriff nass machen, sondern haben uns überlegt, das ganze etwas spaßig zu gestalten", sagt Christian Falke. Mit Unterstützung der Crew von "Beberbeatz" konnte die Wiese in der Nähe vom Papenteich "präpariert" werden. "Dafür möchten wir uns bei den Jungs vielmals bedanken", so der Wehrverantwortliche.

Insgesamt sechs Wehren aus Altenhausen, Bebertal, Erxleben, Ivenrode, Uhrsleben und der Gastgeber nahmen am Wettkampf teil. In zwei Durchgängen wurden die schnellsten Kameraden ermittelt. Bedingung, um überhaupt starten zu können, war auch alte Technik. Die TS stammten noch aus DDR-Zeiten. Nach beiden Durchläufen standen die Sieger fest. Die Emder Jugend hatte die Erxleber Frauen geschlagen. Bei den Männern siegte Altenhausen mit 41,31 Sekunden vor Ivenrode mit 46,20 Sekunden, Bebertal mit 50,01 Sekunden, Emden mit 54,40 Sekunden, Erxleben mit 59,38 Sekunden und Uhrsleben mit 63,05 Sekunden. Auch bei den Alten Herren war Altenhausen nicht zu besiegen, holte mit 49,9 Sekunden Platz 1 vor Erxleben mit 55,2 Sekunden.

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