Bülstringen (cbo). Ab heute kann er wieder ohne Beeinträchtigungen rollen, der Verkehr auf der Landesstraße (L) 24 zwischen Haldensleben und Bülstringen und auf der Kreisstraße (K) 1652 zwischen Bülstringen und Süplingen. In nur rund dreimonatiger Bauzeit konnte eine rund ein Kilometer lange Umfahrung für das Gewerbegebiet Bülstringen geschaffen werden.

"Damit haben wir die Voraussetzungen für eine neue Logistik für unser Unternehmen geschaffen und konnten einen Unfallschwerpunkt entschärfen", erklärt Diplom-Ingenieur Dirk Rogalski. Mit der neuen Landesstraße, die um das Gewerbegebiet herumführt, kann der Lkw-Verkehr auf dem Baro-Betriebsgelände von der Kanalseite verlegt werden. Mit der Entflechtung von Wasser, Schiene und Straße kann das Unternehmen sicherer die Be- und Entladung von Schiff, Zug und Lkw abwickeln. Damit verschwindet auch der in der Erntezeit oft vorprogrammierte Rückstau von Lkw auf die Landesstraße. Die Auffahrt auf das Betriebsgelände erfolgt für die Brummis am Knoten der alten und neuen Fahrbahn im östlichen Bereich.

Der Kreuzungsbereich L 24/ K 1652 wurde nach dem Wunsch des Landes Sachsen-Anhalt mit einem Kreisverkehr ausgestattet, der den bisherigen Unfallschwerpunkt im Einmündungsbereich beider Straßen entschärfen soll. Die Zufahrt zur Tankstelle erfolgt künftig über die nordwestliche Anbindung der Straße, also aus Richtung Bülstringen kommend.

Straßenbegleitend hat das Unternehmen einen Radweg auf der Südseite der neuen Straße eingebunden, der etwa in Höhe der bisherigen Einfahrt zum Perlite-Werk wieder auf den vorhandenen Radweg trifft.

Während der Verkehr ab heute schon auf der Neubaustrecke rollen kann, ist die offizielle Übergabe des Bauabschnittes für den 27. Mai vorgesehen. Zuvor erfolgt noch die Bauabnahme. Bis dahin werden einige Restarbeiten zu erledigen sein, die den Verkehr aber nicht beeinträchtigen werden.