Hundbisburg (cl). Bodo Zeymer (Grüne) strahlte bei der Sitzung des Bauausschusses übers ganze Gesicht. Grund war die Widmung des Gehweges "Wehrbergs Wiese". Zeymer bat Bauamtsleiter Ralf Krupp-Aachen, "den schönen Satz" für das Protokoll zu wiederholen, dass man von Seiten der Stadt auch künftig keinen Ausbau dieses Gehweges plane. Doch das wollte Krupp-Aachen nicht für alle Zeiten ausschließen, sondern gab nur zu Protokoll, dass man "zum heutigen Tag keine Ausbauplanung vorsieht".

Er erklärte stattdessen, dass die Stadt lange versucht habe, das entsprechende Grundstück für den "Aller-Elbe-Radweg" zu erhalten. Der Versuch schlug fehl, die Stiftung des Naturschutzbundes (Nabu) ist nun Eigentümer der Fläche. In Verhandlungen zwischen Nabu und Kommune hätte man sich geeinigt, dass die Stadt den Gehweg für die Nutzung durch Fußgänger widmen kann und dafür zum Baulastträger wird. "Ohne diesen Vorgang bleibt das Grundstück Privatbesitz und könnte eingezäunt werden. Mit der Widmung erreicht man die dauerhafte öffentliche Begehbarkeit", erklärte Krupp-Aachen. Die Bauausschussmitglieder votierten deshalb einstimmig für die Vorlage.