Erxleben (cbo). Den zahlreichen Gästen in der Erxleber Schlosskirche wurde zum Auftakt der Konzertsaison ein bemerkenswertes Programm geboten "Klezmer trifft Laudate". Der Kontrast zwischen klassischen Liedern im Wechsel mit zeitgenössischen Melodien und der Klezmer-Musik und das harmonische Zusammengehen des Chores Laudate und der Schülerband ergaben eine eindrucksvolle Gesamtwirkung.

Die Musikschule des Landkreises Börde Wolmirstedt-Haldensleben gestaltete bereits zum zweiten Mal ein schönes Konzert in der Schlosskirche. "Anerkennung und Dank gelten dem Leiter der Musikschule, Armin Hartwig, und seine Kollegen, den motivierten Schülern und ehrenamtlichen Helfern, die so Vielfältiges für die Außenwirkung der Schule leisten", würdigte Hildegard Bernick, Vorstandsmitglied des Förderkreises Schlosskirche Erxleben. Ein neues Programm ist 2012 in Erxleben sehr willkommen.

Klezmer-Musik sowie jüdische Hochzeits- und Volksmusik sind selten in Konzerten zu finden. Um so lobenswerter der Einsatz der jungen Musiker: 1. Geige Markus Hartwig, 2. Geige Robert Herzig, Klarinette Celia Fürst, Bass Sebastian Brandt, Gitarre Leon Kocherscheid. Die anspruchsvollen rhythmischen Stücke wurden mit beeindruckendem Können vorgetragen, die Zuhörer klatschten begeistert mit.

Der Chor Laudate unter Leitung von Christiane Puppe zeigte Vielfalt und Können in einem breit gefächerten Programm. Ob "Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart oder ein Spiritual, die frischen Stimmen ohne Mikrofon kamen in der Kirche schön zum Tragen - auch dank der hervorragenden Akustik der Schlosskirche. Soloeinlagen, Klavier- und Flötenbegleitung bereicherten den gelungenen Auftritt.

Viel Beifall und Blumen belohnten die Sänger und Musiker für ihr mitreißendes Programm. Sie bedankten sich extra mit einer Zugabe, eine gemeinsam vorgetragene jüdische Ballade.

Die Gäste waren voller Anerkennung für die gelungene Muttertagsveranstaltung und beherzigten den Hinweis auf das Benefiz-Konzert zugunsten der sanierungsbedürftigen Herbst-Orgel und spendeten gern am Ausgang. Der Förderkreis bedankt sich für die Bereitschaft zur Unterstützung.