Acht Wochen nach der offiziellen Einweihung für das Haus der Generationen und Vereine in Weferlingen nahmen am Donnerstag auch die Senioren den Neubau symbolisch in Besitz. Die Volkssolidarität lud alle älteren Bürger des Ortes zu einem Frühlingsfest in das Gemeindezentrum ein.

Weferlingen. Ein schöner Tag war am Donnerstag für die ältere Weferlinger Generation, denn mit einem Frühlingsfest nahmen nun auch sie das neue Haus der Generationen und Vereine, das Weferlinger Gemeindezentrum, symbolisch in ihre Regie.

Schon seit Anfang des Monats finden die regelmäßigen Treffen den Volkssolidarität-Ortsgruppe im Gemeindezen- trum statt. Zu so einem tollen Domizil konnte Erika Reifgerste nur gratulieren. Sie war aus der Kreisgeschäftsstelle Ohre-Börde aus Haldensleben extra nach Weferlingen gekommen, um das Programm des Festes zu verfolgen und den Senioren alles Gute zu wünschen. "Hier haben Sie bestimmt viel Freude, im Kleinen wie im Großen", sagte Erika Reifgerste. Positiv sei, dass hier keine Treppen mehr zu überwinden seien, um an den Treffen der Ortsgruppe der Volkssolidarität teilzunehmen. Ihre Gymnastiknachmittage und die Spiel-Treffen können nun von allen Senioren, auch von jenen, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs seien, problemlos erreicht werden.

Für das Haus gedichtet

Das gut besuchte Frühlingsfest bot den Zuhörern am Nachmittag Auszüge aus dem offiziellen Eröffnungsprogramm von der Einweihungsveranstaltung des Hauses der Generationen und Vereine mit geladenen Gästen im März.

Generationsübergreifend sorgten der Männerchor Weferlingen, der Gymnasiumschor, beide werden von Gernot Philipp geleitet, und der Chor der Grundschule unter Leitung von Petra Schiemann für ein kurzweiliges Programm, das bei den Senioren sehr gut ankam. Bekannte und weniger bekannte Lieder, deutsche und englische Texte sorgten für Abwechslung. Die Zuhörer waren auch bei der anschließenden Kaffeetafel angesichts der kulturellen Unterhaltung noch voll des Lobes.

In bewährter Weise führte Horst Tober durch das Programm. Mühelos schlug er die Brücke von den jüngsten Künstlern auf der Bühne bis hin zu den ältesten Sängern und den Zuhörer. Sie alle sollen im Gemeindezentrum viele schöne Stunden verbringen, und das möglichst oft - so wie am Donnerstag - gemeinsam.

Horst Tober bedankte sich gemeinsam mit Edith Bläsing, der Vorsitzenden der Volkssolidarität Weferlingen, und Anni Lehmann bei den Chorleitern und den kleinen Akteuren mit einem Präsent.

Chormitglied Walter Oelze aus Hödingen und Petra Schiemann würdigte er noch gesondert. Sie hatten nämlich eigens zur Einweihung des Hauses Texte gedichtet, die zu bekannten Melodien gesungen wurden.

17 Blechkuchen und Torten standen nach dem einstündigen Programm auf dem Buffet, zu dem die Frauen und Männer noch herzlich eingeladen worden. Den Kaffee gab es zur Feier des Tages kostenfrei. Viele nutzten die Zeit.

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