Anlässlich des Europatages besuchte FDP-Bundestagsabgeordneter Jens Ackermann die 9. Klassen des Haldensleber Professor-Friedrich-Förster-Gymnasiums. Dabei sprach er mit den Schülern über die Europäische Union (EU) und aktuelle politische Entwicklungen.

Haldensleben. "Ich freue mich, heute hier am Förster-Gymnasium zu sein, um mit euch über Europa und Politik zu sprechen", begrüßte FDP-Bundestagsabgeordneter Jens Ackermann die Schüler der Klassen 9a und 9c am Montag in der Aula der Schule. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Bundestagsabgeordneten dazu aufgerufen, anlässlich des Europatages Schulen in ihren Wahlkreisen zu besuchen. "Daraufhin habe ich Anfragen an verschiedene Schulen gesendet, ob sie Interesse an meinem Besuch hätten", erklärte Ackermann.

Im Vorfeld hatten die Neuntklässler Fragen an den Politiker geschickt, auf die er während des Gesprächs einging.

Und so redete er mit den Gymnasiasten über die EU-Aufnahmekriterien oder was die EU für Kinder und Jugendliche macht. "Es gibt sehr viele verschiedene Jugendinitiativen und auch über 800 Millionen Euro an Fördergeldern. Ihr müsst euch nur ein förderungswürdiges Projekt suchen", berichtete Ackermann. Da sich immer weniger junge Menschen für Politik interessieren würden, seien Parteien und Europäische Union daran interessiert, auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook präsent zu sein, um mit der Jugend ins Gespräch zu kommen. "Deshalb freut es mich, dass ich so viele Fragen von euch bekommen habe. Es ist zu sehen, dass ihr das aktuelle politische Geschehen verfolgt", so der Politiker. Natürlich durften auch noch während der 90-minütigen Veranstaltung Fragen gestellt werden. Und so musste Ackermann auch zu den innerparteilichen Umstrukturierungen in der FDP Stellung beziehen. "Ich befürworte die personelle Umbesetzung und erhoffe mir ein noch kritischeres Auftreten der Fraktion im Bundestag."

Auf die Frage Ackermanns, wer von den anwesenden Schülern später einmal Politiker werden wolle, gab es keine Meldung, weshalb der Bundestagsabgeordnete die Gymnasiasten ermunterte, sich für ein Praktikum im Bundestag oder bei einem Abgeordneten zu bewerben. "Die Zukunft liegt in eurer Hand, und es wäre doch wirklich toll, wenn ihr selbst mitentscheiden könntet, wie sie gestaltet wird!"

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