Ivenrode hat einen neuen öffentlichen Spielplatz. In der Ortsmitte konnte die neu geschaffene Anlage gestern Vormittag übergeben werden. Die Steppkes aus der Kindertagesstätte hatten es eilig, den Spielplatz zu erobern.

Ivenrode. Schaukeln, wippen, klettern, turnen - für die Ivenröder "Waldspatzen" war es gestern kein ungewöhnlicher Vormittag, wohl aber ein besonderer. Denn sie spielten nicht wie sonst üblich auf ihrem Spielplatz an der Kindereinrichtung, sondern zum erstem Mal auf dem öffentlichen Spielplatz in der Ortsmitte. Der konnte nämlich gestern eingeweiht werden.

Bereits seit dem vergangenen Jahr waren die Gemeindearbeiter im Einsatz, um auf der Fläche, auf der in den 1970er Jahren schon einmal ein Spielplatz vorhanden war, neue Spielgeräte aufzustellen.

Bürgermeister Wolfgang Behrends freute sich, dass er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Christian Täger aus Ivenrode den Spielplatz übergeben konnte. Er solle auch als Kommunikationstreffpunkt für den Ort verstanden werden.

"Möge er immer von den Einwohnern genutzt werden und den Nachwuchs zahlreich in den Ort bringen", wünschte das Ortsoberhaupt. Sein Stellvertreter hatte ihn schon zuvor beim Wort genommen, tags zuvor war sein zweiter Sohn Moritz zur Welt gekommen.

Einen Blumenstrauß gab es als Dankeschön vom Bürgermeister für Martha Möller, die sich für die Schaffung des Spielplatzes eingesetzt hatte und sich als Anwohnerin zum Beispiel um das regelmäßige Gießen der Blumenkästen auf der parkähnlichen Anlage kümmert. Blumen erhielt auch Christian Täger für seine Einsatzbereitschaft und sein Engagement.

"Wir möchten aber auch all jenen Sponsoren danken, die uns mit Geld- und Sachspenden beim Aufbau des Platzes unterstützt haben", sagte Wolfgang Behrends. Auch bei der Verbandsgemeinde und den Gemeindearbeitern bedankte er sich.

Wer von den Gemeindearbeitern gestern dabei sein konnte, erhielt zum Dank ein Eis, denn der Bürgermeister hatte das Eisauto nach Ivenrode bestellt. Die Ruhepause zum Verzehren der leckeren Erfrischung tat den "Waldspatzen" nach alle dem Herumtollen sichtlich gut.

So wie er jetzt ist, muss der Spielplatz noch nicht bleiben. Der Bürgermeister könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die Anlage für die Größeren um einen Basketballkorb erweitert wird. Doch in jedem Fall seien Ordnung und Sauberkeit die vordringlichsten Wünsche für den Spielplatz, damit die Kinder und alle Bürger ihn oft und gern nutzen möchten.